SPD pöbelt gegen Katholiken
SPD pöbelt gegen Katholiken
Datum: 11.08.2021 - 09:53 Uhr
»Aus Respekt für dich« heißt das neue Wahlwerbevideo der SPD (zu sehen hier), das SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil Anfang August in Berlin vorstellte. Die 26 Prozent Katholiken wie überhaupt 64 Prozent der Deutschen, die einer christlichen Religion anhängen, dürften sich damit nicht gemeint fühlen. Denn innerhalb des Videos hat die SPD eine unfassbar plumpe Attacke auf Christen versteckt.
In ihrem Video zeigen die Sozialdemokraten eine russische Matroschka mit einem lächerlich birnenförmigen Konterfei Armin Laschets. »Wer Armin Laschet und die CDU wählt, der …« warnt eine Stimme dräuend aus dem Off. Dazu werden nacheinander die Figuren aus dem Bauch der Matroschka enthüllt, die alle wie CDU-Politiker aussehen: Zuerst Friedrich Merz, danach Hans-Georg Maaßen, später werden Andreas Scheuer und Jens Spahn aufs Korn genommen.
Mittendrin taucht Nathaniel Liminski auf. Der 35jährige Jurist und verheiratete Familienvater hat es bereits in relativ jungem Alter zum Chef der Staatskanzlei gebracht. Ihm wird eine extrem schnelle Auffassungsgabe, große Loyalität und eine Nähe zu bürgerlich-konservativen Werten nachgesagt. Liminski ist überzeugter Katholik, warb als Mittzwanziger in einer Talkshow für den Verzicht auf Sex vor der Ehe – mit bodenständigem, schlagfertigem Charme, der so gar nicht zu dem verstaubten Image paßte, das Katholiken gerne mit Häme nachgesagt wird.
Nun schlägt auch die SPD in die gleiche Kerbe aus tumbem Vorurteil und arroganter Gehässigkeit. Wer die CDU wähle, wähle auch »erzkatholische Laschet-Vertraute, für die Sex vor der Ehe ein Tabu ist«, warnt die körperlose Stimme den jung-hippen Stammwähler, den sich die SPD anscheinend erträumt. Der linke Mob ließ nicht lange auf sich warten. In den sozialen Medien wurde Liminski mit Häme und Beschimpfungen überschüttet.
Die SPD kann offenbar auf die Stimmen der wahlberechtigten 20 Millionen Katholiken verzichten. Oder besser umgekehrt: Die 20 Millionen wahlberechtigten katholischen Bürger können inzwischen gut auf eine traditionsfeindliche, aggressiv »fortschrittliche« Sozialdemokratie pfeifen, die außer offen zur Schau gestellter Christenfeindlichkeit nichts anderes anzubieten hat.
Ein Gastbeitrag der Initiative Christenschutz
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