Spanische Exklave Melilla zum wiederholten Male gestürmt
Spanische Exklave Melilla zum wiederholten Male gestürmt
Datum: 22.07.2019 - 10:17 Uhr
In den vergangenen Jahren wurde die spanische Exklave Melilla bereits mehrfach von »Flüchtlingen« gestürmt. Das knapp 13,5 Quadratkilometer große Melilla liegt auf dem nordafrikanischen Kontinent, im Nordosten Marokkos. Die nächstgrößere Stadt ist Nador, etwa 20 Kilometer entfernt. Auch die Grenze zu Algerien ist nur etwa 100 Kilometer entfernt. Immer wieder erleben die in Melilla lebenden knapp 90.000 Menschen, dass der rund vier Meter hohe Schutzzaun von »Flüchtlingen« erstürmt wird. Die überwinden dann in großer Zahl den Zaun, werden dabei in der Regel von Steinewerfern unterstützt, die die Polizisten massiv beharken. Zu dem Standardrepertoire gehören in der Regel, so wie am vergangenen Freitag auch, gehören zudem direkte körperliche Angriffe gegen die Polizeibeamten unter Zuhilfenahme von spitzen Hacken.
Das Ziel der Invasoren ist klar: sie wollen irgend möglich den Boden der EU erreichen; wenn es auf legalem Wege nicht geht, dann durch klare Gesetzesverstöße, die auf der nach oben offenen Skala der Gewaltbereitschaft keine Grenzen kennen. Mit dieser Einstellung stehen sie übrigens im Einklang mit deutschen Altparteienpolitikern, den dubiosen Seenotrettungsgesellschaften hierzulande und deren finanzkräftigen Lobbygruppen sowie den Würdenträgern der deutschen Amtskirchen. Für die alle sind nämlich internationale Gesetze, wenn es um das Schleppen und Schleusen der Migranten von der nordafrikanischen Küste direkt in die EU geht, bestenfalls Verhaltensrichtlinien, eine Art Empfehlung; befolgen muss man eine solche Richtlinie nicht unbedingt - so deren Einstellung.
Und so ist es auch kein Wunder, dass am vergangenen Freitag sich wieder einmal über 200 derart ermunterte »Flüchtlinge« ans Werk machten, den Grenzzaun zu Mellila zu erstürmen. Allerdings schafften es laut Presseberichten nur 50 von ihnen, diesen letztlich auch zu überwinden.
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