Sozialist Maduro kündigt großes Militärmanöver an Grenze zu Guyana an

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Sozialist Maduro kündigt großes Militärmanöver an Grenze zu Guyana an
Datum: 29.12.2023 - 09:10 Uhr

Wie viele andere Staaten in Süd- und Lateinamerika hat auch Guyana eine wechselvolle koloniale Geschichte hinter sich. Die vorkoloniale Geschichte des Landes und der dort lebenden Menschen liegt im Dunkeln und wird dort wohl auch immer verschüttet bleiben, denn als die Niederlande 1616 ihre koloniale Herrschaft über die Region ausdehnten, waren sie nur an den Bodenschätzen des Landes, nicht aber an den Menschen und deren Geschichte interessiert. Bis 1814 erweiterten die Niederlande ihre Kolonie, mussten dann aber nach einem verloren Krieg einen Teil an Großbritannien abgeben. Dieses Britisch-Guyana erlangte am 26. Mai 1966 seine Unabhängigkeit und ist seit dem 23. Februar 1970 eine »Kooperative Republik«.

Die Briten hinterließen in Guyana wie in fast allen ihrer einstigen Kolonien ein einziges Chaos, oft basierend auf nach Beliebigkeit gezogenen Grenzen. Das gilt wenig überraschend auch in Guyana. Auf den westlichen Teil, die Region Essequibo, erhebt Venezuela seit Jahren Anspruch, um den Südosten des Landes gab es sogar schon einen Krieg mit dem Nachbarn Surinam (dem Rest der einstigen niederländischen Kolonien).

Wobei es dem Sozialisten Maduro in Venezuela kein Stück um die Geschichte geht: er giert schlicht und ergreifend nach den Bodenschätzen in der Region Essequibo. Dort finden sich Experten zu folge riesige Vorkommen an Erdöl und Erdgas. Das bezieht nicht nur die Landfläche ein, sondern diese Vorkommen sollen sich auch vor der Küste in die Seenzonen hinein erstrecken. Der Sozialist Maduro möchte die nur zu gerne in die Finger bekommen und rasselt mit den Säbeln.

Sven von Storch

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