Sozen treiben die nächste Steuersau durchs Dorf

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Sozen treiben die nächste Steuersau durchs Dorf
Datum: 06.01.2020 - 10:23 Uhr

Je verschrobener die Wortkreationen, desto wahrscheinlicher ist in diesem Land, dass sie politische Realität werden. Beispiele dafür sind nicht zuletzt das Netzwerkdurchsetzunggesetz von Maas - das im Grunde genommen einem Zensurgesetz entspricht -, oder das Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung (Gute-KiTa-Gesetz). Aktuell bringen die Sozen ein neues Wortungetüm ins Spiel: die Bodenwertzuwachssteuer.

Die schleichende Enteignung über die Negativverzinsung von Spareinlagen und Guthaben sowie die Belastung der deutschen Steuerzahler und Bürger mit immens hohen Abgaben und immer neuen Steuern wie jüngst der CO2-Steuer reicht den Altparteien immer noch nicht. Statt vernünftig zu wirtschaften oder das Land erbrachte Geld für die Menschen hierzulande zu verwenden, wird jenes Geld vielfältig mit beiden Händen zum Fenster herausgeworfen. 

Horrende Beraterverträge in den Ministerien für originäre Aufgaben des Ministeriums und den entsprechenden Mitarbeitern; weltweite Finanzspritzen als Entwicklungshilfe für Staaten, die Deutschland längst wirtschaftlich überholt haben; Fördermittel ohne Ende, um noch mehr Dritte-Welt-Migranten anzulocken (und leichtfertig deren Tod in Kauf zu nehmen) und natürlich nicht zuletzt, um noch mehr Kohle in den eigenen Geldbeutel schaufeln zu können. Weil aber die bisherigen Geldabschöpfungsmittel den Geldgeiern der Altparteien nicht ausreichen, erfinden sie immer neue Quellen. Die Bodenwertzuwachssteuer soll vom Grundbesitzer dort abgegriffen werden, wo der Bodenpreis steigt. Wer glaubt, dass diese Steuer nur den Grundbesitzer trifft, irrt. Die wird selbstverständlich über einen Mietvertrag auf den kleinen Mann umgelegt, der wieder der in den Ar...m gekniffene ist.

Zahlen soll diese Bodenwertzuwachssteuer wie alles andere auch der Michel. Der wird weiter und weiter geschröpft, ausgepresst, geknechtet bis er quietscht. Am Ende des Geldes bleibt immer mehr Monat übrig. Kinder, Alte, Alleinerziehende, sogar Arbeitnehmer in Vollzeit - die Liste der von Armut betroffenen und bedrohten Menschen in diesem Land wird immer größer. Doch Michel macht bei Wahlen weiterhin sein Kreuz bei einer der ihn ausnehmenden, ihn klein haltenden Altparteien und geht gesenkten Kopfes weiter kritiklos seinem Tagwerk nach. In Frankreich würde sich bei solcher Politik kein einziges Rad mehr drehen.

Sven von Storch

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