Soros-Stiftung verlässt Europa
Soros-Stiftung verlässt Europa
Datum: 18.08.2023 - 09:36 Uhr
Die subversiven Aktivitäten der milliardenschweren Stiftung Open Society Foundation (OSF) stießen bisher vor allem auf heftigen Widerstand der ungarischen Regierung. Laut einer der Financial Times (hinter Bezahlschranke) vorliegenden E-Mail der Stiftung wird die interne Arbeit von OSF in Europa künftig »extrem begrenzt« sein. Laut der Zeitung weckt die Ankündigung Besorgnis bei linken Organisationen auf dem Kontinent, die gegen rechte Länder wie Ungarn arbeiten und häufig insbesondere von der OSF finanziert werden.
Der linke Oligarch George Soros ist 93 Jahre alt, und im Juni wurde berichtet, dass er sein gesamtes Finanzimperium – dessen geschätzter Wert umgerechnet eine Viertelmillion Kronen beträgt – an seinen Sohn Alexander übergibt. Auch OSF geht in die Hände des Sohnes über. »Die neue genehmigte strategische Ausrichtung bedeutet, dass große Teile unserer derzeitigen Arbeit innerhalb der EU zurückgezogen und beendet werden. Unser Fokus und unsere Ressourcenverteilung werden sich auf andere Teile der Welt verlagern«, schreibt OSF in der E-Mail.
Die Stiftung verweist darauf, dass EU-Institutionen und Regierungen »bereits erhebliche Ressourcen für Menschenrechte, Freiheit und Pluralismus bereitstellen«. Daher sollte sich die OSF zukünftig »im Rahmen ihrer Rolle in wichtigen globalen Fragen nicht ausschließlich auf Europa konzentrieren«. Für viele linke Gruppen, Vereine, Verbände und Institutionen ist der Rückzug der OSF gleichbedeutend mit dem finanziellen Ende ihrer Existenz.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment