Soldaten des islamischen Aserbaidschan rücken in Artsakh weiter vor

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Soldaten des islamischen Aserbaidschan rücken in Artsakh weiter vor
Datum: 17.12.2020 - 10:33 Uhr

Der Glaubenskrieg zwischen den vorrückenden Soldaten der islamischen Regierung in Aserbaidschan und den ihre Heimat verteidigenden Christen in der Republik Artsakh im Kaukasus hält unvermindert an. Am 12. Dezember 2020 haben aserbaidschanische Truppen drei Dörfer in Berg-Karabach angegriffen und besetzt. Neben Bodentruppen hat Aserbaidschan auch die Artillerie eingesetzt und ist rund zehn Kilometer auf christliches Gebiet vorgerückt. Die fast ausschließlich christlichen Einwohner der Dörfer, vor allem Frauen, Kinder und Alte, sind auf der Flucht und versuchen, sich vor der Verfolgung durch die islamischen Soldaten in Sicherheit zu bringen.

Die okkupierten Dörfer Dizapait, Hin Tacher und Chzabert sind laut dem Waffenstillstandsabkommen vom 9. November dem Gebiet der Republik Artsakh zugehörig. Die Demarkationslinie wurden zwischen Armenien und Aserbaidschan unter Vorsitz und russischer Vermittlung als verbindlich akzeptiert. Die islamische Regierung Aserbaidschans hat diesen Waffenstillstand seitdem vier Mal gebrochen, christliche Gebiet gewaltsam besetzt und die dort lebenden Christen, die nicht zuvor geflohen waren, vertrieben.

Berichte über durch die islamischen Soldaten Aserbaidschans an christlichen Soldaten und vor allem Zivilisten begangenen Gräueltaten (hier ein Beispiel) nehmen mehr und mehr zu, sodass einige Dörfer unweit der Demarkationslinie von der Regierung Artsakhs bis auf verteidigende Soldaten geräumt wurden.

Bei einer Militärparade vor einer Woche schritten der islamische Präsident Aserbaidschans Aliew und sein Ehrengast, der türkische Despot Erdogan, im Gleichschritt die Truppen ab und taten kund, dass die islamische Offensive gegen die in der Region lebenden Christen noch lange nicht beendet sei. Nicht nur die Republik Artsakh soll islamisch okkupiert werden, »Zangezur, Sewan, das Khanat Yerevan - sind auch unsere historischen Gebiete« kündigte Aliew einen Einmarsch seiner Truppen in Armenien an. Mit tatkräftiger Unterstützung Erdogans, der in dem Zusammenhang den 1915 durch Osmanen an den Armeniern begangenen Völkermord feierte.

Sven von Storch

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