So könnte das Kabinett Merkel IV aussehen
So könnte das Kabinett Merkel IV aussehen
Datum: 15.01.2018 - 09:06 Uhr
Das Kabinett »Merkel IV« steht angeblich schon. Jetzt müssen sich nur noch die SPD-Mitglieder, die mit einem Regierungsposten belohnt werden sollen, bei ihren Genossen durchsetzen und diese auf Kurs bringen; sprich sie so lange zu beknien, kneten oder zu bearbeiten, bis die der GroKo zustimmen. Das erklärt vermutlich auch, warum Leute wie Schulz sich so vehement für die Neuauflage der Zusammenarbeit einsetzen. Er soll mutmaßlich das Auswärtige Amt übernehmen. Zumindest lassen die bisher durchgesickerten Informationen darauf schließen.
Das Kabinett Merkel IV könnte respektive soll bei Zustandekommen der GroKo so aussehen:
Fünf Ministerposten für die CDU: Ursula von der Leyen (Verteidigung), Peter Altmaier (Wirtschaft), Julia Klöckner (Familie), Thomas de Maizière (Verkehr) und Jens Spahn (Entwicklung).
Merkel honoriert der SPD für ihren Wortbruch vom Wahlabend mit sieben Ministerposten: Martin Schulz (Auswärtiges Amt), Sigmar Gabriel (Finanzen), Katharina Barley (Arbeit und Soziales), Heiko Maas (Justiz), Sawsan Chebli (Integration) und Hubertus Heil (Bildung).
Für die CSU bleiben auch noch zwei Ministerposten übrig: Horst Seehofer (Innen) und Dorothea Bär (Gesundheit) komplettieren die künftige Ministerriege.
Blickt man auf die SPD-Mitglieder, die mit Ministerposten versehen werden, so erklärt das womöglich auch, warum diese Damen und Herren sich so vehement dafür einsetzen, dass die Genossen der Neuauflage der Großen Koalition zustimmen sollen.
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