Silvesterbilanz in Köln_ bisher 249 Strafanzeigen und eine Vergewaltigung
Silvesterbilanz in Köln_ bisher 249 Strafanzeigen und eine Vergewaltigung
Datum: 03.01.2019 - 07:29 Uhr
Silvester Köln - das ist seit Jahren der Inbegriff für massenhaft organisierte sexuelle Übergriffe seitens bestimmter Gruppen gegen Frauen. Es ist auch die Geburtsstunde der sinnfreiesten Empfehlung, um sich gegen derlei Übergriffe oder noch weitaus schlimmerer sexueller Straftaten zu wehren: am 05. Januar 2016, wenige Tage, nachdem tausende Frauen rund um den Domplatz in Köln von Migranten massivst angegrapscht, befummelt und bedrängt wurden, schuf Henriette Reker, damals wie heute Oberbürgermeisterin von Köln, den in der Zwischenzeit geflügelten Begriff von der »Armlänge Abstand«, die Frauen einhalten sollen.
Die Silvesterfeier in Köln steht seit jener Nacht im besonderen Fokus des öffentlichen Interesses. Bisher wurden für das Zeitfenster von Silvesterabend 2018, 18.00 Uhr bis Neujahrmorgen 2019, 10.00 Uhr knapp 250 Strafanzeigen erstellt. Eine Touristin wurde auf einer Toilettengeaststätte von einem bisher Unbekannten vergewaltigt, einige weitere Strafanzeigen wegen sexueller Belästigung wurden aufgenommen. In den meisten Fällen konnten die Täter nach Polizeiangaben bereits ermittelt werden. Allerdings geht man seitens der Kölner Polizei davon aus, dass sich die Zahl der Anzeigen noch erhöhen wird.
Für die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker steht fest, dass »das entwickelte Konzept von Stadt Köln und Polizeibehörden (...) augenscheinlich erneut gegriffen« hat. Die Stadt habe ein STück weit zur Normalität zurück gefunden, freute sich Reker. Diese »Normalität« sah so aus, dass extra eine abgesperrte »Schutzzone« rund um den Kölner Dom eingerichtet wurde und zusätzlich über 1.100 Polizisten eingesetzt wurden. Eine ganz besondere Sichtweise auf die »Normalität« in diesem Land.
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