Silvester-Feinstaub lagert sich im Gehirn ab

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Silvester-Feinstaub lagert sich im Gehirn ab
Datum: 30.12.2019 - 10:50 Uhr

Manches was Altparteienpolitiker sich so einfallen lassen und von sich geben, kann man gar nicht erfinden. Karl Lauterbach, seines Zeichens Mediziner, Gesundheitswissenschaftler und Politiker der SPD, gehört zu jener Kategorie Politiker, die besonders gerne per Twitter ihre Einfälle in die Welt hinaus posaunen. Dass sie sich dabei in unschöner Regelmäßigkeit der Lächerlichkeit preisgeben, stört jene Leute nicht im Geringsten. Es scheint ihnen vollkommen egal zu sein, wie sinnfrei ihr Beitrag ist; hauptsache, sie können irgend etwas von sich geben. Das war bei Karl Lauterbach schon in Bezug auf den Judaslohn (einen Begriff, den er selbst 2010 massiv nutzte) so, wird jetzt von ihm noch von einer ganz besonderen medizinischen Erkenntnis übertroffen.

Silvester wird wieder jede Menge Feuerwerk abgebrannt. Es sollte jedem volljährigen Bürger überlassen sein, ob er sein schwer verdientes Geld wirklich für ein paar Minuten Geballere ausgeben will. Verbote sind da wenig zielführend.

Noch absurder aber mutet der aktuelle Tweet von Karl Lauterbach an. Er warnt davor, dass der Feinstaub des Silvesterfeuerwerks für »Monate im Körper« bleibe. Das mag sogar zutreffend sein und wäre bis hierhin ja auch von der Aussage her ganz in Ordnung. Aber Lauterbach musste ja unbedingt noch einen draufsetzen. Der Feinstaub, so die Erkenntnis des SPD-Mediziners, »lagert sich auch im Gehirn ab«.

Natürlich ließ der entsprechende Shitstorm nicht lange auf sich warten. Neben schallendem Gelächter blieben auch höhnische Kommentare nicht aus. Beispielhaft sei der nachfolgende erwähnt: »Das wandert das Rückenmark hoch und setzt sich als Plaque auf dem Stirnlappen ab und dann wählt man SPD.
Ganz schlimm.«

Sven von Storch

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