Sieg für Sanders bei den Vorwahlen seiner Partei in New Hampshire
Sieg für Sanders bei den Vorwahlen seiner Partei in New Hampshire
Datum: 12.02.2020 - 12:00 Uhr
Die Vorwahlen der Demokratischen Partei zur Nominierung ihres Herausforderers für die Wahl zum US-Präsidenten im kommenden November verspricht mehr Spannung als die Präsidentschaftswahl an sich. Die erste Vorwahl in Iowa ging an den 38 Jahre alten Pete Buttigieg, dem ehemaligen Bürgermeister von South Bend im Bundesstaat Indiana. Bei der Wahl in New Hampshire setzte sich der doppelt so alte Bernie Sanders knapp gegen Buttigieg durch.
Der selbsternannte Favorit Joe Biden, der sich gerne als einzig echten Herausforderer vom amtierenden US-Präsidenten Donald Trump darstellt, landete sowohl in Iowa wie auch in New Hampshire weit abgeschlagen auf einem der letzten beiden Plätze. Selbst Amy Klobuchar, Senatorin aus Minnesota, konnte sich bei der Vorwahl in New Hampshire deutlich vor Biden platzieren.
Ähnlich peinlich wie Biden schnitt auch Elizabeth Warren ab. Sie erhielt nur neun Prozent der abgegebenen Stimmen, will aber weiter im Rennen bleiben. Zwei Kandidaten jedoch haben nach der zweiten Vorwahl bereits ihren Rückzug aus dem Wettbewerb angekündigt. Sowohl Andrew Yang, Migrantensohn mit taiwanesischen Vorfahren, wie auch der in Neu-Delhi geborene Michael Bennett (Senator von Colorado) stiegen aus.
Während sich die Kandidaten der US-Demokraten gegenseitig mit Schmutz bewerfen und schlecht übereinander reden, fährt Amtsinhaber Trump von den US-Republikanern den nächsten haushohen Sieg ein. Sein Gegenkandidat Bill Weld, Ex-Gouverneur von Massachusetts, hatte keine Chance gegen den Präsidenten. Dessen Sieg war so überzeugend, dass Wahlbeobachter davon ausgehen, dass New Hampshire im November für Trump votiert. Bei der vergangenen Wahl gingen die vier Stimmen an Clinton.
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