Selenskijs veröffentlichte Zahlen über Verluste werden bezweifelt

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Selenskijs veröffentlichte Zahlen über Verluste werden bezweifelt
Datum: 27.02.2024 - 08:26 Uhr

Die von Selenskij vorgegebene militärische Strategie für den Kampf im Donbas hat sich als falsch und für seine Soldaten in hohem Maße verlustreich herausgestellt. Wie hoch diese Verluste wirklich sind, darüber will Selenskij keine wahrheitsgetreuen Angaben machen. Er hat am vergangenen Sonntag eine Größenordnung von 30.000 getöteten Soldaten seiner Einheiten gesprochen, doch diese Zahl wird von Militärexperten und -beobachtern weltweit als viel zu niedrig bezeichnet. Selbst seine Verbündeten im sogenannten Wertewesten bezeichnen die Angaben Selenskijs als »eindeutig geschönte Zahlen«. Weil die militärischen Erfolge im Donbas fehlen, versuche Selenskij die Zahlen der Verluste niedrig zu halten, um so »Zuversicht zu verbreiten«, wird der Militärexperte Markus Reisner in einem Bericht bei n-tv zitiert.

Gegen die Glaubwürdigkeit Selenskijs Propaganda spricht die Vielzahl an unterschiedlichen Maßnahmen, um Soldaten für die eigene Armee rekrutieren zu können. Da gibt es einmal das Ausreiseverbot von Männern zwischen 21 und 50 Jahren (das mit etwas »Bakschisch« selbstverständlich umgangen werden kann; in einem korrupten System wie der Ukraine wäre alles andere auch verwunderlich). Dann zogen die »fahrenden Rekrutierungsbüros« quer durchs Land, holten sich Kinder und Greise von den Feldern und zwangen sie erst in Uniformen und dann mit einem veralteten Gewehr an die Front. Und letztlich ist da noch der Versuch des geschassten Armeechef Walerij Saluschnyj vom vergangenen Jahr, als er 500.000 weitere Soldaten rekrutieren wollte.

US-Experten gehen - optimistisch geschätzt - von etwa 100.000 getöten Soldaten auf Selenskijs Seite aus. Über diese veröffentlichten Zahlen ist Selenskij nicht amüsiert und zeigt sich verschnupft. Derlei Zahlen seien »Unsinn!« kommentierte er die Angaben aus den USA.

Sven von Storch

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