Selenskijs Truppen verlieren weiter an Boden
Selenskijs Truppen verlieren weiter an Boden
Datum: 04.03.2024 - 10:20 Uhr
Die Auseinandersetzungen entlang der Hauptkampflinie im Donbas haben in den vergangenen Tagen weiter deutlich zugenommen. Das Schwergewicht beim Einsatz von russischen Bodentruppen ist ein etwa 100 Kilometer langer Bereich westlich und nordwestlich von Donezk, auch wenn sich im äußersten Norden die Kampflinie immer weiter westlich in Richtung Kupiansk verschiebt. Russische Truppen sind östlich der Metropole auf etwa 10 Kilometer Tiefe in der Region Charkiw vorangekommen.
Hauptschwerpunkt aber bleiben die Gebiete westlich und nordwestlich von Donezk. Täglich verschiebt sich hier die Kampflinie weiter in Richtung Westen. Selenskijs Linien weisen massive Auflösungserscheinungen auf, seine Soldaten lassen alles stehen und liegen und geben Fersengeld, um aus der Reichweite der russischen leichten Feldartillerie herauszukommen. Offensichtlich ist die neue Taktik der russischen Armee für diese Entwicklung maßgeblich verantwortlich.
Bisher verhielt man dort nach einem erfolgreichen Vorstoß gegen Stellungen der Selenskij-Armee, sammelte sich und stieß dann auf ein neues Zeil vor. Das gab den Soldaten Selenskijs ihrerseits Zeit, um sich zu sammeln und neue Stellungen einzunehmen. Jetzt setzen die russischen Einheiten den einmal in (Flucht-)Bewegung geratenen Truppen Selenskijs nach und die geben Fersengeld wo sie nur können. Sie räumten die oben angegebenen Orte, ohne auch nur den Ansatz eines Gegenangriffs zu zeigen.
Ein Ende dieser aktuellen Entwicklung zeichnet sich derzeit nicht ab. Selenskij fehlt es an allem, um seinen »Endsieg« generieren zu können; und die russische Militärführung will offensichtlich diesen Schwung nutzen, um das von ukrainischen Truppen noch gehaltene westliche Viertel der Region Donezk freikämpfen.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment