Selenskijs Armee verliert an allen Frontabschnitten an Boden
Selenskijs Armee verliert an allen Frontabschnitten an Boden
Datum: 14.05.2024 - 11:10 Uhr
Neben den umfangreichen Angriffen nördlich von Charkow haben die russischen Einheiten auch ihre Angriffe im Süden des Donbas und in den Abschnitten nordwestlich von Bachmut und westlich von Donezk wieder aufgenommen und weitere Bodengewinne verzeichnet. Selenskijs Einheiten scheinen auf diese Angriffe ungleich zu reagieren. Während sie manch größeres Dorf widerstandslos räumen und sich zurückziehen, verschanzen sie sich andererseits in einem so unbedeutenden Nest wie Robotyne irgendwo im Nirgendwo 50 Kilometer südöstlich von Saporischschja an einer ebenso unbedeutenden Nebenstraße und wollen offenbar bis zur letzten Patrone kämpfen.
Selenskijs größtes Problem ist allerdings der russische Vormarsch auf Charkow. In zwei Keilen dringen die russischen Einheiten tief in die Stellungen von Selenskijs Armee ein. Die zwischen den Keilen eingeklemmten Selenskij-Soldaten müssen nun entscheiden, ob sie die Stellung halten - mit der Gefahr, umgangen und von den eigenen Truppen abgeschnitten und eingekesselt zu werden - oder ob sie sich kampflos zurückziehen.
Die aktuell schwersten Kämpfe in diesem Abschnitt gibt es in der vor dem Krieg knapp 20.000 Einwohner zählenden Stadt Wowtschansk. Dort sind russische Verbände in die nördlichen Stadtteile eingerückt, stoßen aber (noch) auf Widerstand der Selenskij-Soldaten. Doch der wird bald erlahmen, denn westlich der Stadt rückt ein weiterer russischer Verband vor und für die in Wowtschansk kämpfenden Einheiten Selenskijs droht das Abschneiden zu den rückwärtigen Einheiten. Selenskijs derzeitiger Militärchef hat schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass er für diese Himmelfahrtkommandos von wegen »halten bis zum letzten Schuss« wenig bis gar nichts hält. Deswegen ist davon auszugehen, dass auch Wowtschansk, wie so viele Dörfer. Gemeinden, Orte und Städte, von Selenskijs Armee aufgegeben wird.
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