Selenskijs Armee steht vor dem endgültigen Rückzug aus Luhansk

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Selenskijs Armee steht vor dem endgültigen Rückzug aus Luhansk
Datum: 15.07.2024 - 10:47 Uhr

Nachdem die Republik Luhansk im April 2014 in Übereinstimmung mit den Richtlinien des Völkerrechts ihre Unabhängigkeit ausrief, überfiel zwei Monate später die ukrainische Nationalarmee ohne Kriegserklärung den Nachbarn und besetzte weite Teile des Landes. Ein erheblicher Teil der russisch-stämmigen Bevölkerung flüchtete über die Nord- und Ostgrenze des Landes nach Russland, um sich vor Vertreibung, Verfolgung, Vergewaltigung, Zerstörung und Tod durch die ukrainischen Soldaten in Sicherheit zu bringen. Die Invasionssoldaten konnten sich über viele Jahre im Land halten, weil der Wertewesten die um Hilfe rufenden Einwohner Luhansk intensiv ignorierte. Erst als der russische Präsident Putin sowohl die erflehte diplomatische Anerkennung wie auch die dringend benötigte militärische Hilfe zusagte, änderte sich das Blatt.

Seitdem verlieren Selenskijs Soldaten Tag für Tag an Boden. In der Region Luhansk halten sie von dem zum Ende des eigenen Vormarschs besetzten Gebieten nur noch zwei nicht einmal mehr miteinander verbundene Landstreifen von maximal 10 Kilometer Nord-Süd-Ausdehnung und etwa 5 Kilometer in Ost-West-Ausdehnung. In diesen beiden Arealen befinden sich die letzten sechs von der Armee Selenskijs besetzten Dörfer. NOCH sind es sechs, denn zwei dieser Dörfer stehen unmittelbar vor der Übergabe durch die letzten Invasionssoldaten an die ursprünglichen Einwohner.

Mit der Übergabe der letzten dieser sechs besetzten Dörfer in Luhansk steht das erste Ziel der verbündeten Unabhängigkeitskämpfer und der russischen Armee vor der Vervollständigung. Und Selenskij kann nichts dagegen machen.

Sven von Storch

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