Selenskij will Knackis für sein letztes Aufgebot rekrutieren
Selenskij will Knackis für sein letztes Aufgebot rekrutieren
Datum: 24.05.2024 - 10:35 Uhr
Selenskij braucht für die Fortsetzung des Krieges im Donbas dringend Soldaten. Die rollenden Rekrutierungsbüros, die kreuz und quer im Land von den Feldern 16- und 17-Jährige sowie Rentner weggefangen und zwangsrekrutiert hatten, konnten nicht genug »Beute machen.« Selenskijs Aufruf an die sich in den sicheren Westen (vor allem Germoney) verdrückt habenden Männer im wehrfähigen Alter verpuffte ungehört. Klar, wer hier im Westen die finanzielle und medizinische Rundumversorgung voll ausschöpfen kann, ohne auch nur einen Finger krumm machen zu müssen, der wird wohl kaum dazu bereit sein, seine Haut für Selenskijs Utopie des glorreichen Endsiegs zu Markt zu tragen.
Tag für Tag wird die Lage für Selenskijs Armee an allen Abschnitten entlang der Hauptkampflinie prekärer. Er braucht Soldaten. Doch woher nehmen und nicht stehlen, das ist die Frage für Selenskij. Die, die kämpfen wollen, sind längst gefallen oder verwundet und können nicht (mehr). Die, die kämpfen könnten, wollen aber nicht und haben das Weite gesucht. Also müsste man diejenigen finden, die nicht abhauen können. Und die glaubt man bei Selenskij und seinen Gesellen jetzt gefunden zu haben. Dort, von wo man nicht so einfach abhauen kann: in den Gefängnissen des Landes.
Nach den Plänen des Selenskij-Regimes könnten aus den Knästen Soldaten in einer Größenordnung von bis zu 20.000 Soldaten rekrutiert werden. Allerdings: so richtig verlockend ist das Angebot nun auch wieder nicht. Denn mit der Rekrutierung ist nicht etwa eine Begnadigung verbunden, sondern die Strafe wird lediglich zur Bewährung ausgesetzt. Ob dies ein ausreichend gutes Geschäft für die Knackis ist in Relation zu der doch durchaus hohen Wahrscheinlichkeit, an der Front im Kampf gegen gut geschulte russische Militäreinheiten zu fallen, wird vielerorts - mit Recht - bezweifelt.
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