Selenskij tritt in Washington mit Durchhalteparolen auf

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Selenskij tritt in Washington mit Durchhalteparolen auf
Datum: 22.12.2022 - 11:17 Uhr

Nachdem der Weltfußballverband Fifa Selenskij seinen Propagandaauftritt vor dem Finale am vergangenen Sonntag versagte, hatte er jetzt das geforderte große mediale Spektakel in Washington. Die Biden-Administration bot ihm die Plattform für seine Kriegspropaganda, seine Hetze gegen Russland und für die Verbreitung seiner Durchhalteparolen und dem Geschwafel vom 'glorreichen Endsieg'. Biden und seine Genossen leisten aber noch mehr: sie werden Selenskij auch weiterhin mit Waffen, Munition und Kriegsgerät aller militärischer Kategorien massiv unterstützen, damit der Krieg in die Länge gezogen werden kann.

Gebäude und Versorgungsleitungen werden zerstört werden, Menschen werden sterben, obwohl Russland zum wiederholten Male eine Waffenpause angeboten hat. Selenskij hat sie ausgeschlagen, denn er weiß ja, dass er ausreichend Material bekommt, um diesen seit 2014 andauernden Krieg fortzusetzen. Beide Donbas-Republiken hatten nach ihrer Unabhängigkeitserklärung im Frühjahr 2014 den damaligen US-Präsidenten Obama um Unterstützung gebeten (die EU, die UNO und auch Merkel wurden zur Vermittlung angerufen), aber Obama zeigte kein Interesse für eine wie auch immer geartete Friedensmission - genau so wenig die EU, die UNO oder Merkel. Sie überließen die Menschen im Donbas ihrem Schicksal und setzten sie weiterhin den Angriffen der einfallenden ukrainischen Armee aus.

Selenskij will keinen Frieden; er will den Krieg, um jeden Preis. Er will weiterhin Menschen opfern, damit er sein Gesicht wahren kann. Und die Biden-Administration hilft ihm dabei. Klar, so wird den gut gefüllten Waffenlagern der USA Raum geschaffen: altes Material, das für die Ukraine gerade noch gut genug ist, fliegt raus und neue, moderne Waffen werden gekauft. Das ist für Biden wichtig, so kann er von seinen sonstigen politischen Fehlentscheidungen ablenken.

Derzeit gibt es ja keinen inszenierten sozialistischen Umsturzversuch auf einer karibischen Insel oder einer kleinen Inseldemokratie in Mikronesien, Polynesien oder Ozeanien, wo die US-Streitkräfte 'heldenhaft' als »Befreier« der Bevölkerung auftreten können. Die Beteiligung an den Kriegen in Syrien oder dem Jemen versucht man zu vertuschen; jene Kriege sind nicht besondes populär. Da hofft man in der Biden-Truppe darauf, dass das alte Feindbild des 'bösen Russen' zieht und bietet Kriegstreibern wie Selenskij die entsprechende Propaganda-Plattform. Besser hätten das die Propagandisten früherer Zeiten auch nicht bewerkstelligen können.

Sven von Storch

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