Selenskij sollte mit seinen Territoriumsforderungen aufhören!

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Selenskij sollte mit seinen Territoriumsforderungen aufhören!
Datum: 14.04.2025 - 09:16 Uhr

»Ich verstehe einfach nicht, wie sie in der Lage sein können, den Erhalt des Landes zu fordern. Wenn sie den Krieg gewonnen hätten, wäre die Sache völlig anders gewesen«, sagte Spartz dem britischen Telegraph. Sie fügt hinzu: »Wie ich vor zwei Jahren sagte: Das Beste ist, Kriege so schnell wie möglich zu gewinnen.«

Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland dauert nun schon über drei Jahre. Präsident Trump hat in seinen ersten Monaten nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus auf eine Beendigung des Konflikts gedrängt. Letzten Monat gab das Weiße Haus bekannt, dass man sich mit der Ukraine und Russland auf eine Beendigung der Gewaltanwendung im Schwarzen Meer und der Angriffe auf die Energieinfrastruktur geeinigt habe. Außenminister Marco Rubio sagte im März, es sei unwahrscheinlich, dass die Ukraine umkäpfte Gebiete zugeschlagen bekommen werde.

»Die Russen wollen und können nicht die ganze Ukraine erobern, aber es wird für die Ukraine auch sehr schwierig sein, die Russen innerhalb einer angemessenen Zeit in die Situation von 2014 zurückzudrängen«, sagte Rubio gegenüber Reportern. Gleichzeitig bleibt das Verhältnis zwischen der Ukraine und den USA angespannt. Am Wochenende kritisierte Selenskij die US-Botschaft in Kiew für ihre seiner Meinung nach »überraschend schwache« Reaktion nach einem russischen Angriff auf seine Heimatstadt. In einem Beitrag auf X schrieb Selenskij: »Leider ist die Reaktion der Botschaft überraschend enttäuschend – ein so starkes Land, ein so starkes Volk und dennoch eine so schwache Reaktion. Sie haben Angst, das Wort „russisch“ überhaupt zu erwähnen, wenn sie über die Rakete sprechen, die Kinder getötet hat.«

Auch Victoria Spartz wiederholte im Interview mit dem Telegraph ihre Kritik an Selenskij. »Die Ukrainer sollten ihn abwählen. Wenn er wiedergewählt wird, verlieren sie den Rest des Landes.« Spartz hatte Selenskij bereits zuvor scharf kritisiert, unter anderem im Februar nach seinem vielbeachteten Treffen im Oval Office mit Trump und Vizepräsident Vance. Damals sagte Spartz, Selenskij erweise dem ukrainischen Volk »einen schweren Bärendienst«.

Sven von Storch

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