Selenskij soll F-16-Kampfjets erhalten
Selenskij soll F-16-Kampfjets erhalten
Datum: 13.07.2023 - 10:46 Uhr
Selenskijs Großoffensive läuft alles andere als gut. Die Verluste in den Reihen seiner Truppen übersteigen die schlimmsten Befürchtungen um ein Vielfaches, die Zahl der zerstörten vom Wertewesten gelieferten Kampffahrzeuge hat schwindelerregende Höhen erreicht. Damit Selenskij überhaupt noch vom Fleck kommt, hat ihm das Biden-Militär jetzt die Lieferung der weltweit geächteten Streumunition zugesagt. Die mäht in ihrem Wirkungskreis alles nieder, was sich dort befindet: Freund, Feind, unbeteiligte Zivilisten, Frauen, Kinder, Tiere. Die Streumunition unterscheidet nicht, sie zerstört. Und die Blindgänger bilden auch noch Monate und Jahre nach dem Ende der Kampfhandlungen eine lebensgefährliche Hinterlassenschaft.
Das soll aber nur ein Schritt sein, damit Selenskij den vom Wertewesten intensiv unterstützten Krieg im Donbas fortführen kann. Seit 2014 kämpfen die Regionen Luhansk und Donezk um eine Loslösung von der Ukraine, seit über neun Jahren führt die Ukraine einen Eroberungsfeldzug gegen die dort lebenden russisch-stämmigen Menschen. Damit dieser Feldzug fortgeführt werden kann, sollen nun Piloten aus der Ukraine auf aus den USA stammenden F-16-Kampfjets ausgebildet werden. Seit der russischen Offensive im Februar vergangenen Jahres hat Selenskij keine Luftwaffe mehr. Seine Flugzeuge wurden in den ersten Tagen der Offensive komplett aus dem Verkehr gezogen. Nun also sollen F-16-Kampfflugzeuge diese Lücke schließen.
Das Problem: ukrainische Piloten waren bisher auf Flugzeugen aus entweder alter sowjetischer Produktion oder aus neuerer russischer Produktion ausgebildet. Kyrillische Buchstaben, kyrillische Bedienelemente im Cockpit, wohin man blickt. Das ist bei den F-16-Kampfjets aus US-Produktion ganz anders. Die werden mit der Standardausstattung geliefert, also alles in Englisch. Demzufolge sollen zunächst ukrainische Piloten laut dem zwischen Selenskij und elf westeuropäischen Staaten geschlossenen Memorandum ab August auf den F-16 ausgebildet werden. Danach sollen dann auch einige Kampfflugzeuge dieses Typs an Selenskij übergeben werden. Die genaue Zahl ist nicht definiert worden. Die Ausbildungszeit ist auf vier Monate festgelegt. Zum Vergleich: die Pilotenausbildung bei der Bundeswehr dauert im Optimalfall, also der kürzesten möglichen Zeit, zehn(!) Monate, also mehr als doppelt so lange.
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