Selenskij setzt geächtete US-Streumunition bereits ein
Selenskij setzt geächtete US-Streumunition bereits ein
Datum: 21.07.2023 - 11:51 Uhr
Die Biden-Administration hatte kürzlich bekanntgegeben, dass sie Selenskij mit weltweit geächteter Streumunition ausrüsten werde. Die ersten Chargen dieser Munition sind offensichtlich bereits bei den Selenskij-Truppen angekommen, denn der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats der US-Regierung, John Kirby, wird in einem Beitrag bei tagesschau.de zitiert, dass die Selenskij-Soldaten die Munition »angemessen und effektiv« einsetzten.
Zum besseren Verständnis: bei der Streumunition wird ein Trägergeschoss abgefeuert, dass über dem Zielgebiet auseinanderbricht und hunderte bis tausende kleiner Sprengköpfe in einem alles vernichtenden Regen über diesem Gebiet niedergehen lässt. Diese Sprengköpfe mähen alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt: Soldaten, Zivilisten, Alte, Frauen, Kinder, Tiere.
Auch lange nach dem unmittelbaren Einsatz birgt die Streumunition Lebensgefahr. Die Zahl der Blindgänger, also nicht explodierender Sprengkörper, liegt bei über 15 Prozent. Die liegen dann über lange Zeit unbeachtet in dem einstigen Kampfgebiet, mitunter Jahre. Der Krieg ist lange vorbei, die Bauern wollen die Felder wieder bestellen, fahren mit ihrem Traktor über das Feld und »BUMM«! Oder Kinder, die nach dem Krieg geboren wurden und solche Dinge nicht kennen, wollen auf dem Feld spielen und stolpern über einen beim Einsatz nicht detonierten Sprengkörper. Das sind keine überdimensionierten Weltkriegsbomben, die man auf Bodenradarbildern sieht, die Dinger sind etwas größer als ein Hühnerei und werden leicht übersehen. Genau das macht sie ja so gefährlich.
Die Verwendung von Streumunition ist ein Kriegsverbrechen. Das Biden-Militär interessiert das nicht, Selenskij sowieso nicht - und der Wertewesten spielt ergeben die drei Affen: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.
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