Selenskij muss weitere Dörfer im Donbas räumen lassen

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Selenskij muss weitere Dörfer im Donbas räumen lassen
Datum: 05.09.2024 - 09:12 Uhr

Die Situation im Donbas ist klar. Nach dem ukrainischen kriegerischen Überfall auf seine Nachbarn im Frühsommer 2014 hielten die Invasoren weite Teile der Republiken Luhansk und Donezk besetzt. Das änderte sich erst, als sich im Februar 2022 die russische Armee auf Seiten der Unabhängigkeitsbewegungen der beiden Länder in das Geschehen einbrachte.Seitdem geht es für Selenskijs Armee im Donbas nur in eine Richtung: rückwärts!

Selenskij versuchte, die Aneinanderreihung von Niederlagen im Donbas mit einer Offensive nördlich von Sumy zu kompensieren. Tatsächlich gelang es seiner Armee, dort ein Gelände in den Ausmaßen von etwa 50 zu 25 Kilometer zu besetzen und (bis jetzt) zu halten. Das macht sich zwar auf einer Übersichtskarte aus Sicht Selenskij gut, hat aber den Nachteil, dass die Region strategisch völlig bedeutungslos ist.

Im Donbas sieht es in der Hinsicht ganz anders aus. Vor allem im mittleren Frontabschnitt geht es jetzt in die alles entscheidende Phase. Die stellt sich so dar, dass Selenskijs Soldaten wieder einmal die Beine in die Hand nehmen müssten. Doch bevor die sich aus den Dörfern und Orten absetzen, lässt Selenskij erst die dort lebenden Zivilisten evakuieren. Dieses Mal trifft es laut Meldungen aus der ukrainischen Militärführung 31(!) Orte und Dörfer. Währenddessen ist bestätigt, dass die russische Armee die Kontrolle über zwei weitere Orte im Donbas (Karlivka und Prechystivka) erlangt hat.

Sven von Storch

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