Selenskij lehnt ungarischen Vorschlag zum Waffenstillstand im Donbas ab
Selenskij lehnt ungarischen Vorschlag zum Waffenstillstand im Donbas ab
Datum: 17.12.2024 - 09:18 Uhr
Orbán glaubt jedoch, dass noch Zeit bleibt, seine Vorschläge für einen Waffenstillstand zu Weihnachten und einen großen Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine zu prüfen. Der ungarische Vorschlag zielt darauf ab, nach dem Vorbild des Ersten Weltkriegs sicherzustellen, dass »zumindest niemand an Weihnachten stirbt«.
Am vergangenen Mittwoch schmetterte ein arrogant wirkender Selenskij den Vorschlag ab und warf Orbán vor, der wolle »sein Image nur auf Kosten der Einheit der EU verbessern«. Gleichzeitig sagte Wladimir Putins Pressechef Dmitri Peskow, dass Russland »Orbáns Versuche, eine friedliche Lösung zu finden und humanitäre Fragen im Zusammenhang mit dem Gefangenenaustausch zu regeln, voll und ganz unterstützt«.
Russland habe Friedensgespräche nie abgelehnt und wiederholt seine Bereitschaft erklärt, sie auf der Grundlage der Istanbuler Vereinbarungen ab 2022 wieder aufzunehmen, sagte der Kremlsprecher. Während der Istanbuler Gespräche 2022 erklärte sich die Ukraine bereit, das Land für neutral zu erklären, seine Streitkräfte zu begrenzen und zu versprechen, ethnische Russen nicht zu diskriminieren. Russland wiederum würde sich zusammen mit einer Reihe anderer Länder verpflichten, für Sicherheitsgarantien gegenüber der Ukraine einzustehen.
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