Selenskij in Brüssel, russische Einheiten in Pivnichne, Pivdenne und Druzhba

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Selenskij in Brüssel, russische Einheiten in Pivnichne, Pivdenne und Druzhba
Datum: 27.06.2024 - 12:01 Uhr

Ein Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU ist für Selenskij die Gelegenheit, sich einmal mehr medial zu präsentieren und Waffen, Munition, Kriegsgüter und jede Menge Geld für sich und sein korruptes Regime zu fordern. Deshalb ist er aktuell auf dem Weg nach Brüssel, schlemmt dort mit den (nicht vom Wähler gewählten) Repräsentanten der einzelnen EU-Mitgliedsländer sowie den demnächst in ihre Ämter gehievten EU-Funktionären. Während es sich Selenskij bei Schampus, Schnittchen und »Scheinchen« richtig gut ergehen lässt, zahlen seine Soldaten im Donbas wieder einmal den höchsten Preis: mit Blut.

Ein Erfolg ist ihnen dort an der Front aber nicht vergönnt; es sei denn, die Tatsache, dass der eine oder andere von ihnen mit heiler Haut davon kommt, zählt in der Zwischenzeit als Erfolg. Denn während Selenskij in Brüssel verweilt, haben russische Einheiten die drei Orte Pivnichne, Pivdenne und Druzhba erreicht. Sie gehören zu einer Ansammlung von etwa einem Dutzend Siedlungen westlich von Horlivka und liegen auf der entsprechenden Achse in Richtung Kramatorsk. Der Wechsel in der Generalität von Selenskij scheint jedenfalls keine positive Wirkung auf die Soldaten gehabt zu haben.

Die russische Armee ihrerseits lässt sich von diesen Nebengeräuschen nicht beirren: sie rückt Tag für Tag und Stunde für Stunde weiter in Richtung Westen vor. Und nördlich von Kharkov tut sich eine neue Angriffslinie auf: in Sotnytskyi Kozachok (etwa 30 Kilometer nordwestlich von Kharkov) hat eine russische Vorhut ihre Offensivstellung etabliert.

Sven von Storch

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