Selenskij fordert Patriots - mal wieder
Selenskij fordert Patriots - mal wieder
Datum: 21.05.2024 - 10:33 Uhr
Baerbock ist in Kiew. Schon wieder. Und hat Selenskij ein großzügiges Geldgeschenk versprochen. Auch schon wieder. Fast eine Milliarde Euro habe die von ihr gemeinsam mit Verteidigungsminister Boris Pistorius gestartete globale Initiative für mehr Flugabwehr für Selenskij bisher zusammengebracht. Baerbock: »Und wir arbeiten intensiv daran, dass das noch mehr wird.« Selenskij reicht das - wenig überraschend - nicht. Er fordert, dass ihm Luftabwehrsystem vom Typ »Patriot« überlassen werden. Schon wieder.
Allerdings beißt er mit dieser Forderung auf Granit. Die sogenannte Ukraine-Kontaktgruppe, die ebenfalls in unschöner Regelmäßigkeit große Geldsummen und Kriegsgerät in erheblichen Umfang an Selenskij verschenkt, stellt sich bei der Frage nach den »Patriots« quer - zumindest noch. Allerdings hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass Selenskij mit seiner penetranten Bettel- und Forderungspolitik so lange an den Nerven der Verantwortlichen nagt, bis die aus seiner Sicht endlich klein beigeben, um ihm sein »Spielzeug« zu übergeben. Selenskij ähnelt in dieser Hinsicht einem nervig quengelnden Kind vor der Süßwarenauslage an der Supermarktkasse.
Dass er immer nervöser wird, liegt natürlich auch an der Entwicklung entlang der Hauptkampflinie im Donbas. Von den Utopien seines »grandiosen Endsiegs« hat sich Selenskij wohl endgültig verabschiedet. Nun lässt seine Propaganda schon jeden Tag als Sieg verkünden, an dem sich seine Truppen aus keinem weiteren Dorf oder Ort zurückgezogen haben. Allerdings bleibt für seine Soldaten keine Luft zum Durchatmen. Der Druck auf Selenskijs Truppen bleibt von Kharkov im Norden bis Kherson im Süden hoch und jederzeit ist mit einem weiteren Durchbruch der russischen Verbände durch Selenskijs ausgedünnte Stellungen zu rechnen.
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