Selenskij fordert - eine scheinbar unendliche Geschichte
Selenskij fordert - eine scheinbar unendliche Geschichte
Datum: 15.02.2023 - 11:15 Uhr
Zwei Satzeinleitungen sorgen dafür, dass viele Menschen hierzulande die Augen entnervt verdrehen: »Lauterbach warnt...« und »Selenskij fordert...«! Während für Lauterbachs Weltuntergangsszenarien allerdings langsam aber sicher der Abgesang ertönt, fordert Selenskij immer weiter, immer lauter und immer unverschämter. Es drängt sich der Eindruck auf, dass er mit seinen schier grenzenlosen Forderungs-Eskapaden längst jeden Blick für die Realitäten verloren hat.
Zwei Beispiele stehen hier exemplarisch: auf der einen Seite verballern seine Soldaten pro Tag mehr Munition als alle NATO-Staaten gemeinsam in der selben Zeit herstellen können. Dennoch verlangt er weiter und weiter mehr Munitionslieferungen.
Für zwei Staaten ist das Maß bereits übervoll: die Niederlande und Dänemark scheren aus der Lieferfront für schwere Kampfpanzer aus, wie heute mehrere Medien berichten. Die eigene Landesverteidigung werde man nicht durch die Abgabe von modernen Kampfpanzern an die Ukraine schwächen, so die Begründung.
Ohnehin bröckelt die von »Bumm-Bumm-Boris« Pistorius ins Leben gerufene Panzer-Koalition. Neben den beiden bereits erwähnten ausgescherten Nationen haben Schweden und Finnland erklärt, dass sie keinen einzigen Panzer liefern, so lange sie nicht Mitglieder der NATO sind. Spanien hatte angekündigt, zwischen drei und sechs Panzer bereitzustellen, eine klare Zusage aus Madrid hingegen fehlt immer noch. Frankreich liefert ohnehin keine schweren Panzer, also bleibt es bei den modernen Leopard 2 bei den 14 von der bunten Regierung in Berlin zugesagten und ganzen drei aus Portugal. Polen hat Probleme bezüglich des Zustands und der Einsatzfähigkeit der zugesagten Panzer, Kanada will - vielleicht - drei Panzer schicken und Norwegen - ebenso vielleicht - acht.
Da kann Selenskij noch so toben, drängen und fordern: außer den militärischen Analphabeten in der bunten Regierung in Berlin hört niemand mehr auf ihn.
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