Schwere Krawalle und Randale in Hamburg
Schwere Krawalle und Randale in Hamburg
Datum: 07.07.2017 - 08:04 Uhr
Es waren die aus Hamburg, Berlin und anderen Metropolen bekannten Bilder, die sich gestern Abend im Vorlauf des heute offiziell beginnenden G20-Gipfeltreffens zeigten. Vermummte Gestalten von linksextremen Gruppen, aus dem Kreis der sogenannten Autonomen und selbstverständlich dem »Schwarzen Block« (das sind die, bei denen Claudia Roth von den Grünen auch gerne einmal mitmarschiert), attackierten mit Stein- und Flaschenwürfen sowie Feuerwerkskörpern die zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung in der Stadt eingesetzten Polizisten. Knapp 80 Polizisten wurden bei diesen Krawallen verletzt.
Weil aber anders als sonst bei dieser Konferenz die Augen der Berichterstatter aus allen Herren Ländern auf Hamburg und auf die Polizei hinsichtlich des Umgangs mit den Randalierern gerichtet sind (und zudem der nächste Wahltermin in greifbare Nähe rückt), sah man sich offenbar seitens der politischen Entscheidungsträger genötigt, vom sonstigen Kuschelkurs gegen die Linksextremisten abzuweichen. Die Polizisten griffen sich zahlreiche der vermummten Figuren aus der Gruppe der Protestler und ging auch sonst konsequent gegen Steine- und Flaschenwerfer vor. Bilder, die sonst bei von linken Gruppen organisierten, gewalttätig verlaufenden Demonstrationen eher selten sind.
Dementsprechend heulte sich auch Jean van Aken, der Organisator dieser Krawallveranstaltung, aus den Reihen der mehrfach umbenannten SED bei den Medien aus. Das Vorgehen der Polizei sei unangemessen, sagt van Aken. Dabei war es van Aken selbst, der sich eines Aufrufs zu einem generellen Gewaltverzichts bei den Kundgebungen verweigerte.
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