Schwer bewaffnete schwarze Militanten marschieren durch Louisville

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Schwer bewaffnete schwarze Militanten marschieren durch Louisville
Datum: 27.07.2020 - 12:43 Uhr

Im Louisville im US-Bundesstaat Kentucky wäre es am vergangenen Wochenende fast zu einer blutigen Auseinandersetzung gekommen. Auf der einen Seite marschierten 2.500 militante bis an die Zähne bewaffnete Schwarze der Gruppe »Not F****ing Around Coalition (NFAC)« durch die Straßen der Stadt und forderten lautstark einen eigenen Staat. Die Bilder glichen dem Einmarsch einer verfeindeten Armee in die Stadt.

Der Einmarsch der militanten Schwarzen war zuvor lang und breit angekündigt worden, die Polizei von Louisville und des Bundesstaates Kentucky war entsprechend alarmiert und zeigte sich gut vorbereitet. Mit einem Großaufgebot zeigte man sich präsent, um etwaige Ausbrüche seitens der selbsternannten schwarzen Miliz im Keim zu ersticken. Das Hauptaugenmerk der eingesetzten Polizisten lag zudem darauf, ein Aufeinandertreffen der NFAC-Armee mit den Mitgliedern der Gegenbewegung zu verhindern.

Die »Three-Percenters« (Drei-Prozenter) hatten nämlich zu einer Gegendemonstration aufgerufen und waren ebenfalls zahlreich und nicht minder gut ausgerüstet in Louisville erschienen. Sie stehen für die Grundrechte und vor allem für die Beibehaltung des privaten Waffenbesitzes ein; ein Recht, von dem sie am vergangenen Wochenende optisch reichlich Gebrauch machten.

Tara Brandau, Sprecherin der Drei-Prozent-Bewegung in Louisville, machte klar, dass ihre Intention nicht war, Gewalt gegen den Aufmarsch der schwarzen Militanten auszuüben. »Wir waren nur hier, um der Polizei im Fall von Gesetzesbrüchen Untersützung zu leisten.« Alleine ihre Anwesenheit, so ist sich Brandau sicher, hat dazu beigetragen, dass es zu keinerlei Gewalt seitens der schwarzen Miliz gekommen ist.

Sven von Storch

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