Schwedische Regierung richtet neue Kampagne an Araber

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Schwedische Regierung richtet neue Kampagne an Araber
Datum: 03.05.2023 - 10:29 Uhr

Im Januar versprachen Regierung und SD eine internationale Informationskampagne, um Informationen über ihren »Paradigmenwechsel in der Migrationspolitik« zu verbreiten. Ziel ist es, weitere Einwanderer davon abzuhalten, nach Schweden zu kommen. Inhalte dieser Kampagne sind unter anderem ein Informationspaket für ausländische Behörden, gezielte Kommunikation mit ausländischen Medien, übersetzte Informationen auf der Website der Regierung und Informationen an ausländische Botschaften in Schweden. Die Kampagne ist jetzt angelaufen und soll dem Image Schwedens als Subventionsland mit Gold und grünen Wäldern entgegenwirken.

Unter anderem hat Migrationsministerin Maria Malmer Stenergard (Moderaten) auf der Website der Regierung ein Video gepostet, in dem sie über den »Paradigmenwechsel« in der Migrationspolitik spricht. Die Kampagne umfasst auch mehrere internationale Interviews mit dem Migrationsminister, darunter einen Debattenartikel in der deutschen Zeitung Welt am Sonntag und Interviews unter anderem in deutschen, französischen, dänischen und belgischen Medien. Ziel der Kampagne sei, dass weniger Menschen aus der Dritten Welt illegal nach Schweden einwandern. »Es geht darum, Rechenschaft darüber abzulegen, wie die schwedische Migrationspolitik genau aussieht und aussehen wird, sagte die Migrationsministerin auf einer Pressekonferenz am Dienstag.

Premierminister Ulf Kristersson und Migrationsministerin Maria Malmer Stenergard besuchten letzte Woche Dänemark, um gemeinsam mit der dänischen Premierministerin Mette Frederiksen über Migrationsfragen zu diskutieren und unter anderem die Remigrationsagentur Hjemrejsstyrelsen und das National ID Center zu besuchen. »Dänemark hat es vorgemacht, sowohl was eine strengere Einwanderungspolitik als auch eine viel härtere Kriminalpolitik betrifft. Schweden in Ordnung zu bringen, das ist unser absolut notwendiges großes Projekt, und dazu gehört sowohl die Reduzierung der Zuwanderung, damit wir die Integration bewältigen können, als auch die Eindämmung der großen Bandenkriminalität. Dänemark hat gezeigt, dass beides möglich ist, wenn man sich langfristig verändert«, sagt Ulf Kristersson.

»Die Umsetzung dessen, was in Dänemark über zehn Jahre gedauert hat, müssen wir von Anfang an tun, weil es zuvor von früheren Regierungen nicht getan wurde. Das sind große Dinge, das sind harte Dinge. Es wird Zeit brauchen, aber meine Botschaft ist, dass es möglich ist, wenn wir es wagen, es wie Dänemark zu machen«, sagt Ulf Kristersson.

 

 

Sven von Storch

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