Schwedens Windkraftmodell bricht zusammen
Schwedens Windkraftmodell bricht zusammen
Datum: 03.09.2025 - 11:22 Uhr
Die Faktenlage ist eindeutig
Nicht nur in Deutschland hat die propagierte Windkraft mit jeder Menge Probleme zu kämpfen. In der Produktion der Anlagen zu teuer, vor der Aufstellung wird zu viel Umwelt vernichtet, die Entsorgung der Windräder ist nach wie vor ungeklärt. Trotz der medialen und politischen Propaganda verliert die Windkraft jegliche Rückendeckung in der Bevölkerung. Das liegt auch daran, dass für viele der Windkraftwerke des Deutschen liebstes Kind - nein, nicht das Auto, sondern der Wald - gefällt werden soll.
Wirtschaftliche Probleme kommen hinzu
Außerdem ist eine wachsende Zahl von Projekten zahlungsunfähig – getrieben durch niedrige Börsenstrompreise, technische Probleme und neue Marktmechanismen, die die Betriebsrisiken deutlich erhöhen. Mehrere Insolvenzen im Sommer deuten auf strukturelle Schwächen im Geschäftsmodell der Windenergiebranche hin. Das gilt nicht nur in Deutschland, sondern vor allem in Schweden. Dort warnen Branchenexperten inzwischen vor einer Insolvenzwelle. Hans Andersson von der Kanzlei Kaiding verweist auf einen Mix aus extrem niedrigen Strompreisen – insbesondere in Nordschweden – und einem neuen System zur Abrechnung von Ausgleichsenergie.
Vattenfall meldet besorgniserregende Zahlen - und schwenkt um zur Kernkraft
Selbst Großunternehmen wie der schwedische Staatskonzern Vattenfall berichten über massive Belastungen. Im zweiten Quartal schrieb der Konzern einen Verlust von umgerechnet 57 Millionen Euro – primär verursacht durch Wertberichtigungen auf schwedische Onshore-Windparks. In der Unternehmenszentrale äußert man sich eindeutig: man wird zukünftig bei der Stromerzeugung wieder mehr auf die Kernkraft setzen.
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