Schweden wird Schengen-Erweiterung auf Rumänien und Bulgarien blockieren
Schweden wird Schengen-Erweiterung auf Rumänien und Bulgarien blockieren
Datum: 14.11.2022 - 08:31 Uhr
Das Schengen-Abkommen sieht vor, dass Reisen zwischen den Mitgliedsländern ohne größere Kontrollen der Personalien möglich sein soll. Stattdessen soll - zumindest theoretisch - eine solche Kontrolle konsequent an den Außengrenzen durchgeführt werden. Der Schengen-Raum umfasst bis auf wenige Ausnahmen alle Staaten der EU plus Norwegen, Island, Liechtenstein und die Schweiz. Aktuell gehören neben der Republik Irland und Zypern auch Bulgarien, Kroatien und Rumänien nicht zum Schengen-Raum, die drei Balkan-Länder sollen nach Plänen der EU aber zukünftig eingegliedert werden. Schweden wird bei diesen Planspielen aber nicht mitmachen, wie es aus Stockholm verlautbar wird.
Schweden habe ein erhebliches Problem mit herumvagabundierenden Diebes- und Bettlerbanden. Die haben ihren Ursprung vor allem in Bulgarien und Rumänien. Aus diesem Grund wird sich Schweden einer Erweiterung der Schengen-Bestimmungen auf die beiden Länder erwehren. Sollte sich die EU über das schwedische Veto hinweg setzen und das Schengen-Abkommen auf die beiden Länder erweitern, überlege man in Stockholm, ob man selbst aus dem Abkommen wieder austreten wird.
Ohnehin sei man bereits übergegangen und habe die Kontrollen an seinen Grenzübergängen wieder deutlich verschärft. Das lege nicht zuletzt daran, dass die EU ihr Versprechen zur Kontrolle der EU-Außengrenzen nicht hält und so der illegalen Migration Tür und Tor geöffnet hat. In Schweden habe das dazu geführt, dass in Metropolen und Ballungszentren kriminelle, fast ausschließlich aus Migranten bestehende Jugendbanden wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Die neue schwedische Regierung hat eine offensive Sicherheits- und Ausländerpolitik angekündigt, die unter anderem vorsieht, kriminelle Migranten konsequent aus dem Land abzuschieben.
Dazu gehören auch die herumvagabundierenden Bettler- und Diebesbanden.
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