Schweden hat seinen Freedom Day gefeiert
Schweden hat seinen Freedom Day gefeiert
Datum: 11.02.2022 - 09:38 Uhr
Schweden pflegte im Umgang mit dem Corona-Virus einen im Hinblick auf die Einschränkung von Grund- und Freiheitsrechten einen weitaus weniger restriktiven Weg als viele andere Länder, vor allem sowohl als die Merkelsche Koalition wie auch die Scholzschen (H)Ampelmänner. Die insbesondere aus Berlin lancierten Hetztiraden ließ man im Land der Mitternachtssonne komplett von sich abprallen. Der schwedische Virologe, der - anders als in Deutschland - komplett unabhängig von der Politik Handelsfreiheit genoss, erließ für Heimkehrer aus sogenannten Risikogebieten keine Quarantäne und ließ auch Kitas, Grundschulen, Geschäfte, Restaurants und Grenzen offen. Er appelierte an die Eigenverantwortlichkeit und den gesunden Menschenverstand der Schweden statt sie mit ständig neuen Zwangsmaßnahmen und Drohungen zu überziehen - und behielt Recht.
Am vergangenen Mittwoch sind nun auch die letzten Fragemente der in Schweden geltenden geringen Corona-Maßnahmen komplett hinweggefegt worden. Die Bürger des Landes haben wieder ihre vollen Freiheiten zurück und haben diesen Tag als »Freedom Day« gefeiert. Die Entscheidung fiel mit überwältigender Mehrheit im Reichstag, dem schwedischen Parlament. Besonders bemerkenswert daran ist, dass die Impfquote in Schweden deutlich niedriger ist als in Deutschland.
Aber anders als hierzulande orientiert man sich im hohen Norden nicht an den wenig aussagekräftigen Inzidenzzahlen, sondern zieht die wesentlich aussagekräftigen Zahlen der Intensivbettenbelegung für die Entscheidung heran. Die zeigt eine sehr geringe Quote an, sodass die Aufhebung der letzten Corona-Maßnahmen die einzige logische Konsequenz war.
Lediglich in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen gelten nach wie vor strengere Richtlinien. Die allerdings galten in Schweden in Relation zu Deutschland bereits auch in Zeiten vor Corona.
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