Schweden haben genug von Rot-Grün-Rot
Schweden haben genug von Rot-Grün-Rot
Datum: 22.11.2019 - 11:07 Uhr
Die Schweden gelten an sich als geduldsame, ruhige Vertreter. Sie neigen nicht unbedingt zu Kurzschlussreaktionen oder unbedachten Aktionen. Das mag auch so weit alles zutreffend sein. Wenn man den Menschen im Land der Elche aber versucht, mit Gewalt ihre Lebensart wegzunehmen oder sie offensichtlich belügt und zu betrügen versucht, dann ist bei den Nordmännern und -frauen irgendwann der Punkt erreicht, wo ihnen der Kragen platzt.
In vielen ländlichen Regionen haben sich in der Zwischenzeit Bürgerkomitees gebildet, die im Umland patrouillieren, um ein Ausufern der in den Metropolen zunehmenden Banden- und Clankriminalität zu verhindern. Ministerpräsident Löfven (Sozialdemokrat) ist nach wie vor nicht in der Lage, die Zunahme der von Migrantenclans in Schwung gebrachte Gewaltspirale zu stoppen. Das liegt nicht zuletzt an seinen Koalitionspartnern, die sich, so empfinden es die Schweden in der Zwischenzeit, zum Ziel gesetzt haben, das Land zu destablisieren und zu einem islamischen Ableger in Europa umzuwandeln.
Zwischenzeitlich haben die Schweden aber die Nase voll von dieser Form der Kulturbereicherung und der zunehmenden Islamisierung des Landes. In Umfragen laufen der ohnehin nur tolerierten Minderheitsregierung von Löfven die Wähler davon. Erreichte das Dreier-Bündnis bei der Reichstagswahl vor gut einem Jahr zusammen noch 40,7 Prozent, so sind es jetzt je nach Umfrageinstitut 32 bis maximal 35 Prozent.
Die Zentrumspartei, die gegenwärtig die Minderheitsregierung stützt, hat in den vergangenen Wochen mehrfach öffentlich gefordert, dass Löfven eine härtere Gangart gegen die Migrantenkriminalität und vor allem die Bandenkämpfe der Migrantenclans einschlägt. Sollte sich bis zum Ende des Jahres keine Entwicklung in diese Richtung zeigen, wird sie ihre Unterstützung nicht länger aufrecht erhalten. Das wäre das Ende des jetzigen Löfven-Kabinetts, Neuwahlen wären die logische Konsequenz.
Von all diesen Ereignissen profitieren in den Umfragen die Schwedendemokraten von Jimmie Åkesson. Sie steigern ihren Stimmenateil von 17,5 Prozent bei der letzten Wahl auf je nach Umfrageinstitut 22 bis sogar 25 Prozent und stehe damit an der Spitze der Parteien. Da auch die Moderaten ihre Verweigerungshaltung bezüglich einer Zusammenarbeit mit den Schwedendemokraten nach und nach aufgeben und punktuell sich bereits gelb-blaue Koalitionen gebildet haben, ist ein grundlegender Politikwechsel in Schweden in greifbare Nähe gerückt.
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