Schweden_ Gewerkschaft der Krankenwagenfahrer verlangt militärische Ausrüstung
Schweden_ Gewerkschaft der Krankenwagenfahrer verlangt militärische Ausrüstung
Datum: 01.03.2017 - 09:23 Uhr
Gordon Grattidge ist der Vorsitzende von »Alarm«, der schwedischen Gewerkschaft der Krankenwagenfahrer. Die Gewerkschaften haben in Schweden nach wie vor eine große Bedeutung im täglichen Leben. Und manche Aussagen beinhalten jede Menge politischen Zündstoff. So wie die von Grattidge, der für seinen Berufsstand bei Einsätzen in »Risikogebieten« die Ausstattung mit leichter militärischer Schutzausrüstung, also Schutzweste und Helme, fordert.
Die von Grattidge angesprochenen »Risikogebiete« sind nicht etwa Areale im Ausland, bei denen sich schwedische Truppen an friedenserhaltenden Einsätzen beteiligen; diese Risikogebiete sind, so sagt es Grattidge in einem Video, gewisse Stadtteile in schwedischen Ballungszentren. Grattidge geht in seinen Ausführungen noch weiter und bezeichnet solche Gegenden wörtlich als »No-Go-Zonen«.
Diese »No-Go-Zonen« finden sich, so Grattidge weiter, fast ausschließlich in seggregierten Gebiete, also Gebiete, in denen hauptsächlich Einwanderer leben. Dort bestünde die Mehrheit der Menschen aus Einwanderern. Die Einsatzkräfte erleben, dass es von dieser Art von Gebiet zahlenmässig immer mehr gibt, führt Grattidge weiter aus.
Die Gefahr bestünde darin, dass die Krankenwagen mit Steinen beworfen werden, die Fahrzeuge sabotiert würden, die Fahrer körperlich angegangen werden. Kürzlich seien Handgranaten geworfen worden und er selbst sei schon mit einem Messer attackiert worden. Es sei kein gutes Gefühl, ungeschützt zu einem Einsatzort geschickt zu werden, in denen offener Aufruhr herrscht, sagt Grattidge mit einem Verweis auf die jüngsten Krawalle in Rinkeby.
Das ganze Interview auch hier auf der Gewerkschaftsseite arbs.se
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