Schon 1890 fand sich 0,04 Prozent CO2 in der Atmosphäre

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Schon 1890 fand sich 0,04 Prozent CO2 in der Atmosphäre
Datum: 24.07.2019 - 10:34 Uhr

Hin und wieder empfiehlt es sich, bei lautstark und fast schon hysterisch vorgetragenen politischen Forderungen kurz das Tempo aus der Diskussion zu nehmen und einen Blick auf die Fakten zu werfen. Das gilt insbesondere bei der aktuellen Forderung nach einer CO2-Steuer. Begründet wird diese Steuer damit, dass sich der CO2-Anteil in der Atmosphäre in den letzten Jahren auf 0,04 Prozent erhöht hat. Allerdings wird in diversen Lexika aus dem 19. Jahrhundert(!) der CO2-Anteil an der Atmosphäre ebenfalls mit 0,04 Prozent angegeben. Wegen einer Nullerhöhung des CO2 in den letzten 125 Jahren soll also nun nach dem Willen der Klimahysteriker eine Steuer eingeführt werden. Das ist absurd.

Das die Forderung nach einer CO2-Steuer unterstützende politische Spektrum macht gegen diese Ausführungen selbstverständlich mobil. Man bestreitet die Zahlen nicht, aber moniert nun die Messverfahren. Diese wären im 19. Jahrhundert nicht so ausgereift wie heute. Außerdem müsste der globale Mittelwert berechnet werden, um die Steigerung belegen zu können. Das sei damals nicht erfolgt.

Interessant dabei ist, dass die Forderung nach einer CO2-Steuer, die ja auf angeblich globalen Steigerung der Werte beruhen, NICHT global erfolgt. Lediglich hierzulande wird versucht, diese Steuer fast schon gewaltsam durchzudrücken. Der deutsche Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß liegt bei 2,23 Prozent.

Um es einmal in Zahlen deutlich zu machen: von 100 Teilen in der Luft sind 0,04 Teile CO2. 2,23 Prozent davon entsprechen einem Wert von 0,000892. Selbst wenn Deutschland seinen CO2-Ausstoß auf Null reduzierte, was reine Theorie ist, hätte das so gut wie keine Auswirkung auf die Atmosphäre. Eine CO2-Steuer führt also nicht zu einer Verbesserung der Atmosphäre. Es stecken offensichtlich andere Gründe hinter dieser Forderung. In den sozialen Medien macht bereits das Wort von der »Migrantendurchfütterungssteuer« die Runde.

 

 

Sven von Storch

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