Schießerei in New Yorker U-Bahn hat vermutlich anti-weißen rassistischen Hintergrund
Schießerei in New Yorker U-Bahn hat vermutlich anti-weißen rassistischen Hintergrund
Datum: 13.04.2022 - 11:33 Uhr
Am gestrigen Dienstagmorgen schoss ein Mann in einer New Yorker U-Bahn um sich und zündete eine Rauchgranate in dem mit Berufspendlern voll besetzten Waggon. Zehn Menschen wurden durch die Schüsse verletzt, weitere 13 Personen erlitten zum Teil schwere Rauchgasverletzungen. Die Fahndung nach dem in der Zwischenzeit identifizierten Täter ist in vollem Gang. Es soll sich nach Polizeiangaben um einen 62-Jährigen handeln, der, so die Angaben der Ermittler, ein »tollwütiger Black-Lives-Matter-Aktivist ist, der von Hass auf Weiße getrieben wird.«
Vor der Tat, so die ersten Ermittlungsergebnisse, habe der Mann mehrere Videos auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht, in denen er lange und teilweise aggressive politische Tiraden von sich gibt.
Die Schüsse, insgesamt geben die Ermittler die Zahl von 33 an, wurden aus einer Pistole vom Typ Glock mit einem Kaliber von 17 Millimeter abgegeben. Am Tatort fand die Polizei mehrere weitere gefüllte Pistolenmagazine sowie eine Axt. Nur durch sehr viel Glück, so sagt New Yorks Polizeichefin Keechant Sewell, sei niemand ums Leben gekommmen. Hätte der Täter mehr Zeit für die Durchführung seines Vorhabens gehabt und alle Magazine leergeschossen, so wären mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Menschen ums Leben gekommen.
Über den aktuellen Stand der Fahndung wolle man aus ermittlungstechnischen Gründen keine Angaben machen, so Sewell. Derzeit gehe man aber davon aus, dass es sich um die Tat eines von Hass getriebenen Einzeltäters handelt. Einen weiterreichenden terroristischen Hintergrund schließe man derzeit aus.
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