Saudi-Arabien fördert den Islamismus mit 70 Milliarden britischen Pfund

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Saudi-Arabien fördert den Islamismus mit 70 Milliarden britischen Pfund
Datum: 06.07.2017 - 09:49 Uhr

Der in Saudi-Arabien praktizierte Wahhabismus ist die extremste Auslegung des Islam. Auch das Terrornetzwerk IS/DAESH beruft sich in seiner Dschihad-Ideologie auf diese Wurzeln. Um diese extreme, menschenverachtende Ideologie nach Europa und die hier ansässigen muslimischen Gemeinden zu exportieren habe das Königreich bisher umgerechnet fast 80 Milliarden(!) Euro investiert. Das geht aus einer Studie der Henry Jackson Society hervor. 

Mit diesem Geld wurden nicht nur Imame und andere Hetz-Prediger finanziert, um die Auslegung dieser Ideologie in Europa zu propagandieren, sondern es wurde auch unmittelbarer Einfluss auf die Literatur genommen. So wurden extra Schulbücher in Druck gegeben, die der Ausrichtung des Wahhabismus angepasst worden. Dadurch wurde nach und nach der Extremismus in vielen muslimischen Gemeinden gefördert und moderatere Stimmen verdrängt.

Eine Vielzahl von Imamen werde zu Schulungszwecken extra nach Saudi-Arabien eingeflogen, um dort den letzten Schliff für die »richtige« Wortwahl in den Freitagsgebeten zu erhalten. Auch viele junge Söldner, die in den Irak oder nach Syrien gereist sind, um sich dort dem sogenannten Djihad anzuschließen, wurden von Saudi-Arabien finanziert und sollen nach dem Ende des Krieges als Propagandisten für den Wahhabismus in ihre Heimatländer zurückkehren.

Das 14-Seiten starke Papier kommt zu dem Schluss, dass die Mehrzahl der islamisch motivierten Anschläge in Großbritannien und anderen europäischen Ländern durch mehr Transparenz hinsichtlich der Geldquellen der muslimischen Gemeinden hätte verhindert werden können.

Sven von Storch

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