Sanktionen gegen Russland treffen die Menschen in Deutschland besonders hart

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Sanktionen gegen Russland treffen die Menschen in Deutschland besonders hart
Datum: 02.03.2022 - 10:01 Uhr

Die Sanktionen und weitere von der Ampel beschlossene Maßnahmen gegen Russland werden den Menschen in Deutschland teuer zu stehen kommen. Darüber sind sich Wirtschaftsexperten aller Coleur einig. Die Verbraucherpreise insgesamt werden massiv steigen, die für Energieträger ohnehin. Diese Preissteigerung trifft aber auch den Handel, Produktionsbetriebe und Dienstleistungsunternehmen. Die wiederum werden diese gestiegenen Preise an den Endverbraucher weitergeben, der kleine Mann wird also wieder finanziell bluten müssen.

Weil Russland aber auch als Abnehmer von in Deutschland hergestellten Wirtschaftsgütern jeglicher Art wegfällt und sich nicht im Handumdrehen ein neuer Abnehmer finden lässt, werden einige Unternehmen die Zahl ihrer Arbeitskräfte reduzieren müssen, sprich in Arbeitslosigkeit entlassen. Zudem wird durch die Sanktionen der für dieses Frühjahr erwartete wirtschaftliche Aufschwung nach Corona verzögert, die bisher veröffentlichten optimistischen Prognosen müssen, so die Experten, deutlich nach unten korrigiert werden.

Die allgemeine Inflation wird auch die letzten verbliebenen Finanzreserven, so sie vor allem in den unteren Einkommensschichten überhaupt noch vorhanden sind, gänzlich aufbrauchen. Elementare Dinge wie Heizen, Kleidung und Lebensmittel werden für einen noch größeren Kreis an Bürgern unerschwinglich. Eine weitere Armutswelle droht.

Und letztlich hat die Ampel zwar lauthals verkündet, dass man 100 Milliarden Euro in die Aufrüstung der Bundeswehr stecken will und dafür ein »Sondervermögen« bilden will. Woher aber dieses Geld für das Sondervermögen kommen soll, das haben die (H)Ampelmänner noch nicht klar erklärt. Experten befürchten, dass ein Schachzug wie im Jahr 1991 angedacht werden wird. Damals rief die Kohl-Regierung den Solidaritätszuschlag ins Leben. Der war nicht, wie heutzutage die irrige Annahme weit verbreitet ist, dazu gedacht, den Aufbau Ost zu finanzieren. Ursprünglich war geplant, mit diesem Geld die von Deutschland übernommenen Kosten der NATO-Partner für den Irak-Krieg (17 Milliarden DM) abzudecken. Dieser Soli sollte auf ein Jahr begrenzt bleiben; es wurden fast 30 Jahre, die der Staat dem Bürger tief und tiefer in den Geldbeutel griff.

Sven von Storch

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