Russland hat ein Viertel der Region nördlich von Sumy zurückerobert

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Russland hat ein Viertel der Region nördlich von Sumy zurückerobert
Datum: 17.10.2024 - 10:26 Uhr

Selenskij ging mit seinem »Siegesplan« hausieren, um Waffen, Munition und vor allem viel Geld von den von ihm besuchten (oder aufgesuchten?) Staats- und Regierungschefs abzuzocken. Bisher hatte Selenskij lediglich Einzelteile seines propagierten Plans kundgetan, die große Eröffnung fand gestern vor dem Parlament in Kiew statt. Allerdings kam es weder zu nennenswerten neuen »Offenbarungen« noch kann das, was Selenskij da vorgetragen hat, wirklich als ein Plan im eigentlichen Sinn bezeichnet werden. Tatsächlich war es mehr oder minder ein Sammelsurium und eine Aneinanderreihung seiner bisherigen Forderungen nach Waffen, Munition und Geld vom Wertewesten wie auch der Freigabe des Einsatzes der westlichen Waffen auf russischem Boden, ergänzt mit einem Schuss Realitätsverweigerung wie auch einer gehörigen Portion Propaganda.

Die Faktenlage hingegen sieht ganz anders aus. In der okkupierten Region nördlich von Sumy haben Selenskijs Soldaten bereits wieder ein Viertel des besetzten Gebietes verloren, schreibt die sonst so Selenskij-freundliche New York Times. Nach Angaben einer unabhängigen Analysegruppe, die auf geolokalisierten Bildern basiert, hat Russland die Kontrolle über etwa 50 Quadratkilometer seines Territoriums, einschließlich der Dörfer Snagost und Novojvanovka, wiedererlangt. Die russischen Streitkräfte haben auch den Rand des Dorfes Olgovka erreicht.

Und auch im Donbas setzt sich die Niederlagenserie der Selenskij-Armee fort. Der Ort Nevske in der Region Luhansk wurde von den Selenskij-Soldaten geräumt. Nach dem Überfall der ukrainischen Nationalarmee im Frühsommer 2014 besetzte die Invasionsarmee drei Viertel der Republik Luhansk. Jetzt halten die Reste der Invasoren nur noch zwei Orte in Luhansk; den Rest der einstigen Republik mussten sie räumen.

In der Region Donezk sind die Soldaten von Selenskij aus dem Ort Krasnyj Jar vor den Toren von Pokrovsk abgerückt. Die Luftlinie zwischen den beiden Ortszentren beträgt weniger als 10 Kilometer. Pokrovsk ist somit in die Reichweite der russischen Feldartillerie gelangt.

Sven von Storch

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