Russisches Militär hat Durchbruch bei Pokrovsk erreicht!
Russisches Militär hat Durchbruch bei Pokrovsk erreicht!
Datum: 14.08.2025 - 09:39 Uhr
Schlechte Position für EU und Selenskij
Einen Tag vor dem Treffen des US-Präsidenten Trump und seinem russischen Amtskollegen Putin gibt die russische Armee ihrem Oberbefehlshaber noch ein kleines »Schmankerl« mit auf den Weg nach Alaska: die im Nordwesten der Region liegende Stadt Pokrovsk, die Selenskij so gerne gehalten hätte, ist nach Aufzeichnungen der finnischen Militärbeobachter Black Bird Group an die russische Armee übergegangen. Laut mehreren westlichen Medien rücken die Truppen nun rasch nach Westen vor.
Massive russische Truppenbewegungen
Der Kriegsanalyst Emil Kastehelmi von der finnischen Black Bird Group erklärte gegenüber SVT, die Lage sei ernst. »Wir haben solche Bewegungen von russischer Seite schon lange nicht mehr erlebt«, sagte er. Nach Monaten schrittweisen Vorrückens gelang der russischen Armee Ende letzter Woche der Durchbruch in Richtung Dobropillja, nordwestlich der Stadt. Die Ukraine gibt an, dass Russland über 110.000 Soldaten im Gebiet von Pokrowsk versammelt hat. »Die Lage ist chaotisch, da der Feind Lücken in der Verteidigung gefunden hat, tief eingedrungen ist und versucht, seine Stellung zu konsolidieren«, schrieb die ukrainische Analysegruppe Deepstatemap am Montag.
Gemeldete angebliche ukrainische Erfolge können nicht verifiziert werden
Das ukrainische Militär hat die Verteidigung verstärkt und gibt an, dass die Reserven einige Erfolge erzielt haben. »Besatzer werden niedergeschlagen und gefangen genommen«, schreibt das Militär. Ein ukrainischer Oberstleutnant warnt jedoch, dass die Lage nicht langer unter Kontrolle bleiben werde. »Die möglichen Folgen wären nicht nur der Verlust von Pokrowsk, sondern auch der Kontrolle über die Region Donezk. Es wäre eine totale Katastrophe.« Pokrowsk und die Nachbarstadt Myrnohrad stehen seit langem unter starkem Druck. Russische Streitkräfte nähern sich logistisch wichtigen Dörfern nördlich der Städte, und eine Einnahme dieser Dörfer birgt die Gefahr einer Einkreisung.
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