Russischer Vormarsch im Süden der Region Donezk

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Russischer Vormarsch im Süden der Region Donezk
Datum: 09.10.2024 - 11:22 Uhr

Für Selenskij waren die vergangenen 24 Stunden alles andere als erheiternd. Im Süden der Region Donezk musste seine Armee drei weitere seit dem Überfall der ukrainischen Nationalarmee auf die Republik Donezk im Frühjahr 2014 besetzte Orte räumen. Damit aber längst nicht genug der schlechten Nachrichten für Selenskij. Charkow liegt wieder einmal im Dauerfeuer, die kleine Invasionstruppe nördlich von Sumy ist komplett vom Nachschub abgeschnitten und das Treffen in Ramstein, bei dem Selenskij wieder einmal um weitere Waffen, noch mehr Munition und vor allem noch viel mehr Geld betteln und schnorren wollte, findet nicht statt. Biden kommt nicht nach Deutschland, ein Hurrikan macht da einen Strich durch die Rechnung.

Selenskijs Armee selbst kriegt die Lage in den umkämpften Regionen schon lange nicht mehr in den Griff. Trotz der Lieferung eines Großteils der eingeforderten Wunderwaffen vom Wertewesten. Eine Tatsache, die Selenskijs nach wie vor verweigert, ist der Fakt, dass seine verbliebenen Soldaten auf die Technik des Westens um- und eingeschult werden müssen. Das dauert. Nur diese Zeit hat Selenskij schon lange nicht mehr. Jeden Tag verliert seine Armee Boden und jeden Tag verlieren die Menschen in der Ukraine mehr und mehr Vertrauen in Selenskij und seine Politik. Gespräche über einen Waffenstillstand sind längst fällig, doch Selenskij will nicht. Er hält weiter an seinem Plan vom »Endsieg« fest.

Sven von Storch

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