Russischer Vormarsch im Donbas nicht zu stoppen

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Russischer Vormarsch im Donbas nicht zu stoppen
Datum: 07.12.2023 - 10:00 Uhr

Selenskij fehlen Material, Munition, Männer und Moneten, um seinen Krieg weiterführen zu können. Die Lage für seine Soldaten entlang der Hauptkampflinie im Donbas ist derart verzweifelt, dass sogar die »Welt« (ein Medium, welches bisher die Sieges-Propaganda Selenskijs unreflektiert verbreitet hatte) jetzt davon berichtet, dass Kiew den Krieg bereits verloren habe. Vorsorglich setzt man zwar noch ein Fragezeichen hinter die Überschrift, aber im Bericht (hinter Bezahlschranke) geht man überraschend offen und schonungslos mit der Berichterstattung über die Lage der Selenskij-Soldaten um.

Nicht nur die »Welt«, sondern auch viele andere linien- und regierungstreue linkslastige Medien im Wertewesten, die bisher Selenskijs Propaganda heraus posaunten, gehen in der Zwischenzeit auf Distanz zu dessen Aussagen vom »glorreichen Endsieg«. Vielmehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Fakten im Donbas eine ganz andere Sprache sprechen und nicht länger ignoriert werden können.

Dazu gehört auch, dass in den vergangenen 24 Stunden russischen Verbänden entlang der Hauptkampflinie gleich an mehreren Stellen der Durchbruch durch Selenskijs Verteidigungslinie gelungen ist. Vom Norden bei Terny über Andriivka und Avdiivka zeigt sich bis Novodonetske und Robotyne, ja sogar bis Kherson im Süden, das gleiche Bild: russische Einheiten rücken vor und nehmen Ort für Ort ein.

Selenskij gehen die Optionen aus. Die USA können nichts mehr liefern, weil die Republikaner im Senat den Geldgeschenken der Biden-Administration einen Riegel vorgeschoben haben. Der europäische Wertewesten kann oder will schon lange nicht mehr. Lediglich die Niederlande machen noch ein letztes Geldgeschenk an Selenskij, bevor dort die neue Regierung unter Wilders diesem Spuk ebenfalls ein Ende setzen wird.

Die »Welt« könnte ihren Frage-Titel also zu einer Aussage modifizieren: Kiew ist am Ende. Die Spatzen pfeifen es längst von den Dächern. Nur Selenskij will es nicht wahrhaben und fabuliert immer noch vom »glorreichen Endsieg«.

Sven von Storch

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