Russische Bodentruppen stoßen im Zentrum des Donbas weiter vor

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Russische Bodentruppen stoßen im Zentrum des Donbas weiter vor
Datum: 12.02.2024 - 11:26 Uhr

Im kommenden März ist die Präsidentschaftswahl in Russland (15. bis 17. März). Niemand zweifelt wirklich ernsthaft daran, dass der kommende russische Präsident mit dem jetzigen Präsidenten identisch sein  und Wladimir Putin heißen wird. Obwohl es tatsächlich drei weitere Kandidaten für das höchste politische Amt in Russland gibt: Wladislaw Dawankow, stellvertretender Vorsitzender der russischen Duma, Leonid Slutski, Vorsitzender der ultranationalistischen Liberaldemokratischen Partei und Nikolai Charitonow von der Kommunistischen Partei stehen neben Putin zur Wahl.

Was sie aber bei allen möglichen Unterschieden eint, ist die klare Haltung zum Krieg im Donbas: Selenskij muss Friedensverhandlungen zustimmen und die NATO muss sich aus der Ukraine zurückziehen.

Um Selenskij beim Nachdenken ein wenig auf die Beine zu helfen, haben russische Bodentruppen in den vergangenen Tagen eine neue Offensive gestartet. Insbesondere im Zentrum der Hauptkampflinie westlich von Donezk konnten sie die Soldaten Selenskijs aus vielen seit 2014 besetzten Arealen heraus- und zurückdrängen. Marinka musste Selenskij schon aufgeben, nun stehen Novomykhailivka südlich und Krasnohorivka nördlich von Marinka im Fokus der russischen Offensive.

Die Kämpfe um Awdiiwka sind noch nicht beendet, aber für die Armee Selenskijs immer verlustreicher. Das große Problem für Selenskijs Soldaten: sie sind nahezu eingeschlossen, es gibt kaum noch vernünftige Deckungspositionen und die Nachschublinien sind abgeschnitten. Sogar die im Hinterland befindlichen Nachschubdepots liegen unter permanenten Feuer der russischen Artillerie.

Sven von Storch

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