Rumble-Gründer Pavlovski aus Europa abgereist
Rumble-Gründer Pavlovski aus Europa abgereist
Datum: 27.08.2024 - 09:53 Uhr
Macrons »Geiselnahme« (Originalton Edward Snowden) von Telegram-Chef Durov sorgt weiterhin für Aufruhr und Unruhe. Das Ziel der Aktion ist im Grunde genommen klar: Französische und nicht nur französische Behörden wollen zumindest einen Teil der Fähigkeiten von Telegram unter ihre Kontrolle bringen. Die diversen Staaten und ihre Institutionen, vor allem ihre Geheimdienste, konnten die in Telegram versendeten Nachrichten der Bürger nicht mitlesen. Telegram-Chef Durov weigerte sich schlicht und ergreifend, die Daten seiner Nutzer den versammelten internationalen Truppen von »Horch & Guck« zur Verfügung zu stellen oder ihnen den Zugriff darauf zu erlauben. Dies führte laut Techcrunch sofort dazu, dass Telegram das am häufigsten heruntergeladene soziale Netzwerk in Frankreich (und die drittbeliebteste App des Landes) wurde sowie gleichzeitig das zweite in den USA (von Platz 18 in der Beliebtheit auf Platz 8 aufsteigend).
Dem musste ein Riegel vorgeschoben werden. »Big Brother« jenseits des Atlantiks wollte unbedingt mitlesen. Man ist zwar nicht neugierig, will aber gerne alles über jeden wissen. Also suchte man einen Dum*..., einen wohlgefälligen Gefolgsmann, den man vor seinen Karren spannen konnte. Und siehe da, Macron war sich dafür nicht zu schade.
Für den Rumble-Gründer Chris Pavlovski, einer Videoplattform mit Sitz in Florida und Ontario, war mit der Einknastung von Durov eine rote Linie überschritten worden. Pavlovski, kanadischer Staatsbürger, hielt sich lange Zeit in Europa auf. Doch jetzt hat er eigenen Angaben zu folge den alten Kontinent »sicher verlassen«, schreibt er auf X. Wo er sich jetzt aufhält, will er aus Sicherheitsgründen lieber nicht verraten, heißt es dazu in einem Beitrag von Cointelegraph.
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