Rückzug für Selenskij-Armee nördlich von Sumy

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Rückzug für Selenskij-Armee nördlich von Sumy
Datum: 17.09.2024 - 11:51 Uhr

Selenskij wollte so gerne etwas Bodenbesitz als Verhandlungsmasse für etwaige Gespräche mit Putin über einen Waffenstillstand in der Hand halten können. Deswegen ordnete er den suizidalen Angriff seiner Truppen auf ein Wald- und Forstgebiet nördlich von Sumy und südlich von Kursk auf russischem Territorium an. Tatsächlich gelang es der Invasionsarmee, ein Areal von etwa 40 Kilometer in Nord-Süd-Ausdehnung und rund 30 Kilometer in Ost-West-Ausdehnung zu besetzen; zumindest vorübergehend.

Denn es dauerte nicht lange und die russische Armee setzte bisher im rückwärtigen Raum bereit gestellte Truppen in Bewegung und lancierte erste Gegenangriffe - mit Erfolg. Die Selenskij-Armee musste sich aus einigen okkupierten Dörfchen wieder zurückziehen und verliert tagtäglich weiter an Boden.

Im Donbas zeigt sich währenddessen das bekannte Bild: die russische Armee rückt an allen Frontabschnitten weiter vor. Insbesondere die Lage vor Pokrovsk wird für die Soldaten Selenskijs immer prekärer. Die russische Infanterie ist bereits so weit vorgerückt, dass in ihrem Windschatten bereits die Feldartillerie auf Schussweite an die wichtige Stadt heran geführt werden konnte.

Und es kommt noch schlimmer für Selenskij: laut einem Dekret von Putin sollen aktuell weitere knapp 200.000 Mann zu den Waffen gerufen werden. Das würde bedeuten, dass die russische Armee dann über eine Mannstärke von etwa 1,5 Millionen aktiver Soldaten verfüge. Bezieht man die (noch nicht zu den Waffen beorderten) Reservisten mit ein, sind das 2,3 Millionen Soldaten. Das wäre dann - nach der Armee der Festlandkommunisten in China - gegenwärtig die zweitgrößte Armee auf diesem Planeten.

Sven von Storch

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