Rückflug von Maas aus Mali kostet den Steuerzahler 300.000 Euro
Rückflug von Maas aus Mali kostet den Steuerzahler 300.000 Euro
Datum: 04.03.2019 - 10:51 Uhr
Den Mitgliedern der Merkel-Regierung scheint jeglicher Bezug zum Wert des Geldes abhandnen gekommen zu sein. Es wird mit beiden Händen großzügig zum Fenster herausgeworfen. Klar, die Merkel-Politiker müssen ja auch nicht dafür aufkommen. Das macht der deutsche Steuerzahler. Den braucht man nicht zu fragen, sondern nur mit neuen Abgaben zu schröpfen. Der hält ja still.
Wie großzügig die Merkel-Minister sich selbst gegenüber sind, hat einmal mehr Heiko Maas (SPD) stellvertretend für die ganze Riege unter Beweis gestellt. Seine Regierungsmaschine hatte in Mali eine Panne, musste daher am Boden bleiben. Nun hätte Maas einen Linienflug mit Air France buchen können. Abends gibt es einen Flug von Bamako via Paris nach Berlin. In der Economy-Klasse gibt es den für etwa 1.000 Euro. Und selbst in der Business-Classe wären etwa 3.000 Euro für den Flug anzuschlagen gewesen.
Wenn man alle Plätze der Business-Klasse (bei einer Boeing 777 der Air France sind das 14) für die ganze Delegation gebucht hätte und die anderen 16 Delegationsmitglieder in der Eco geflogen wären, so wären Kosten von etwa 60.000 Euro angefallen. Doch für Maas war das offensichtlich nicht exklusiv genug. Er orderte stattdessen einen Ersatzflieger der Flugbereitschaft an und verursachte so Kosten in fünffacher Höhe.
Wobei nicht unbedingt geklärt ist, ob die Heimreise aller Delegationsmitglieder unmittelbar hätte anberaumt werden müssen. Man hätte vor Ort bis zur Fertigstellung der Reparatur verbleiben können. Aber Maas hatte es eilig; schließlich hatte sein Sohn Geburtstag. Die Geburtstagsfeier hat er trotzdem verpasst.
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