Rot-Grün in NRW mauschelt am Silvester-Bericht

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Rot-Grün in NRW mauschelt am Silvester-Bericht
Datum: 24.03.2017 - 12:10 Uhr

Rund 1.000 Seiten umfasst der Abschlussbericht, der sich mit den Ereignissen in der Silvesternacht in Köln beim Jahreswechsel 2015/16 beschäftigt. Auf der Domplatte und rund um den Hauptbahnhof kam es zu von »Nafris« und anderen Migrantengruppen initiierten Jagdszenen gegen deutsche Mädchen und Frauen quasi jeden Alters. Mehrere Tausend Strafanträge wegen sexueller Übergriffe, wegen Fummeleien, Grabschereien und ähnlichen Vorfällen wurden gestellt. Taschendiebstähle, Raub und Vergewaltigungen »rundeten« das Bild dieser Nacht ab.

Trotz in der Zwischenzeit belegten frühzeitigen Warnungen seitens der Einsatzkräfte blieb die polizeiliche Führung, wohl auch unter direkter Einflussnahme des NRW-Innenministers Jäger (SPD), untätig. Fest steht heute, dass bereits weit vor der Silvesternacht auf die schon existierenden Probleme mit den »Nafris« hingewiesen wurde. Auch aus der SPD wurden entsprechende Mitteilungen sowohl an das Innenministerium wie auch an die Landeschefin Hannelore Kraft (SPD) übermittelt. Dies haben diverse Aussagen in dem Untersuchungsausschuss belegt.

Doch sowohl diese Hinweise wie auch die Bewertung, dass die Kölner Ereignisse eine »massive Erschütterung des Vertrauens in die staatliche Handlungsfähigkeit und Gefahrenabwehr« darstellen, wurden mit den Stimmen der Rot-Grünen Mehrheit aus dem Abschlussbericht gestrichen, schreibt die »WAZ« in ihrem Bericht. Das große Vertuschen und Mauscheln, welches bereits in der Silvesternacht begonnen hatte, findet nun in dem Bericht seinen unwürdigen Abschluss. Am 14. Mai 2017 ist ja auch Landtagswahl in NRW.

 

 

Sven von Storch

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