Rigaer Straße Berlin_ Brennende Barrikaden und Angriffe
Rigaer Straße Berlin_ Brennende Barrikaden und Angriffe
Datum: 19.06.2017 - 10:10 Uhr
Die Rigaer Straße 94 in Berlin, ein Wohnprojekt linksradikaler und linksextremer Gruppen, ist über die Grenzen der Stadt hinaus längst zu trauriger Berühmtheit gelangt. In unschöner Regelmäßigkeit wurde und werden dort und im Umfeld dieses Gebäudes zahlreiche Rechtsverletzungen begangen. In erster Linie richten sich die Straftaten gegen Polizisten und reichen von einfacher Sachbeschädigung über Landfriedensbruch bis hin zu versuchtem Totschlag.
In den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstags hatten Anwohner die Polizei alarmiert und in Kenntnis darüber gesetzt, dass Personen aus dem eingangs erwähnten Spektrum die Straße mit Hindernissen verbarrikadierten und lautstark Musik abspielten. Kurze Zeit nach der Alarmierung wurden die an der Kreuzung Rigaer Straße / Liebigstraße errichteten Barrikaden dann von den vermummten Gestalten in Brand gesetzt. Zeugenaussagen zufolge begannen diese Leute damit, Kleinpflastersteine aus dem Boden zu lockern und diese aufzunehmen.
Die kurz danach am Ort des Geschehens eintreffenden Polizisten und Feuerwehrleute wurden sofort mit einem Hagel von Steinen, Flaschen, Pyrotechnik, Bengalischen Feuern und anderen brennenden Gegenständen in Empfang genommen. Nach Schätzungen der Polizei hatte sich an der Kreuzung ein Mob von 100 vermummten Gewalttätern versammelt, der polizeifeindliche Sprüche skandierte und immer wieder Pyrotechnik entzündete. Im Nachlauf des Einsatzes, den die Polizei mit Kräften einer Hundertschaft unter Kontrolle brachte, wurden Strafverfahren wegen besonders schweren Landfriedensbruchs, schweren Landfriedensbruchs, Landfriedensbruchs, Brandstiftung, Widerstands, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Verstößen gegen das Waffen- sowie das Sprengstoffgesetz und Sachbeschädigung eingeleitet.
Der ganze Bericht hier: Brennende Barrikaden und Angriffe auf Polizisten
Noch eine Anmerkung am Rande: in diesem Jahr werden auf Bundes- und Landesebenen mehrere hundert Millionen Euro für den Kampf gegen den Rechtsextremismus bereitgestellt. Im kommenden Jahr steht der islamische Extremismus im Fokus der Aufmerksamkeit. Den Linksextremismus hingegen verschont man.
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