Richter schickt Nordafrikaner für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis

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Richter schickt Nordafrikaner für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis
Datum: 08.12.2017 - 09:59 Uhr

Ein 29-jähriger Libyer befand sich seit einiger Zeit als Asylbewerber in Deutschland. Untergebracht war er in einer entsprechenden Unterkunft in Zwickau. Dort randalierte er regelmäßig, zerstörte Einrichtungsgegenstände und ging auf Mitbewohner los. Der Sachschaden soll wohl erheblich sein. Doch damit nicht genug. Mohamed F. zeigte sich auch außerhalb der Unterkunft von einer ganz besonderen Seite. In einem Supermarkt soll er ein siebenjähriges Kind mit einer Bierflasche beworfen haben. Polizisten habe er bespuckt, deutsche Frauen und Mädchen habe er wiederholt als »Nazihuren« und »Scheißdeutsche« angebrüllt.

Für die Summe dieser Taten stand er nun in Zwickau vor Gericht. Der Staatsanwalt forderte eine 15-monatige Freiheitsstrafe, ausgesetzt auf Bewährung. Doch der 54-jährige Richter Stephan Zantke schöpfte das Strafmaß aus. Er schickt Mohamed F. für zweieinhalb Jahre hinter Gitter und schützt so die Öffentlichkeit vor weiterer Bereicherung durch diesen Intensivtäter. 

Richter Zantke las dem Libyer auch gleich noch die Leviten. Dieser habe sich wie ein »Berserker« verhalten. Dabei erhielte er »von unseren Steuern ein Dach überm Kopf – und jetzt müssen wir noch Ihren Schaden bezahlen.« Der Angeklagte sei frauenfeindlich und achte nicht einmal Kinder. Was würde wohl passieren, wenn man solche Straftaten in Libyen begehe, wollte Zantke von dem Nordafrikaner erfahren. Die Antwort gab er sich gleich selbst: »Wir würden wohl nicht mehr leben.« Und einer anderen Frage des Richters blieb der 29-Jährige eine Antwort schuldig: »Wenn es bei uns so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?«

Sven von Storch

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