Rezessions-Risiko für die USA steigt weiter
Rezessions-Risiko für die USA steigt weiter
Datum: 19.04.2022 - 09:49 Uhr
Die US-Notenbank wird gezwungen sein, durch Zinserhöhungen eine Rezession auszulösen, da sonst die Inflation nicht tragbar ist. Das ist das Fazit von Goldman Sachs zur aktuellen Wirtschaftslage und für die nächsten zwei Jahre, denn die Bank schätzt das Risiko, dass die wichtigste Volkswirtschaft der Welt in eine Rezession gerät, laut dem Magazin Fortune auf bis zu 38 Prozent.
Der Bankengigant ist mit seinen Befürchtungen nicht allein. Unter den befragten Ökonomen glauben laut einer Umfrage von Bloomberg inzwischen 27,5 Prozent an eine Rezession in den USA. In einem nationalen wirtschaftlichen Kontext ist die Rezession eine Zeit des rückläufigen BIP (Bruttoinlandsprodukt)-Wachstums und des wirtschaftlichen Niedergangs. Eine schwerere Rezession wird normalerweise als Depression bezeichnet, und die bekannteste davon ist die große Depression nach dem Börsencrash in New York im Jahr 1929.
Damit ist eindeutig und nachhaltig unter Beweis gestellt, dass die Biden-Administration in Sachen Wirtschaftspolitik total versagt. Die aktuelle Inflationsrate in den USA liegt in der Zwischenzeit bei 8,5 Prozent und steigt weiter an. Im vergangenen Februar lag sie noch bei »nur« 7,9 Prozent.
Weil die Biden-Adminiostration auch innenpolitisch erhebliche Versäumnisse offenbart, verlegt sie ihre Politik auf die Felder, die US-Regierungen immer dann bespielt haben, wenn es im Lande nicht läuft: sie schafft sich einen Krieg. Im aktuellen Fall ist es die Ukraine, wo die Biden-Administration kräftig zündelt. Ob dieser Versuch aufgeht, ist allerdings mehr als zweifelhaft. So besonders interessiert daran, ihre Söhne und Töchter in einen Krieg um der Ukraine willen zu senden, sind die US-Bürger nämlich laut Umfragen nicht.
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