Repression statt Freiheit in Deutschland
Repression statt Freiheit in Deutschland
Datum: 13.06.2019 - 11:21 Uhr
Wer hierzulande wissen möchte, wie es im Land aussieht, muss oftmals bei ausländischen Medien nachlesen. Die deutsche Mainstreammedien, sei es Presse oder Staatsfunk, sind alle auf Linie getrimmt. Alternative Denk- und Sichtweisen werden dort nicht veröffentlicht. Selbst die einstigen »Brutstätten« kritischer Geister, die Hochschulen und Universitäten in Deutschland, sind längst auf den Kurs der Machthaber eingeschwenkt. Der demokratische Diskurs wird durch aus politischen Interessen motivierte Interventionen und administrative Lösungen ersetzt, schreibt die Neue Zürcher Zeitung in einem Bericht.
Heute aber, so der Bericht, findet ein solcher Diskurs nicht mehr statt. Bestimmte Gruppen nehme für sich das Recht in Anspruch, darüber bestimmen und entscheiden zu dürfen, was an den Hochschulen und auch in der Kulturszene gesagt, geschrieben und veröffentlicht werden darf. Wer diesem gedanklichen Mainstream nicht folgt, wer nicht konform ist, wird gemieden, geschnitten, ausgegrenzt.
In dem Beitrag der NZZ werden etliche Beispiele der Doppelmoral der selbsternanten Deomkratiehüter und Demokratiebewahrer angeführt. In Dresden wurde Ende des letzten Monats die Bibliothek einer Hochschule besetzt. Die Besetzer wollten gegen angebliche Hetze demonstrieren, brachen ihrerseits aber eine Hetzjagd gegen die Bibliotheksleiterin vom Zaun. Und das nur, weil diese nicht dem politischen Mainstream entspricht.
Passend zu diser Entwicklung, die nicht nur in Dresden sondern im ganzen Land zu beobachten ist, in der NZZ: »Die eigene Moral stellt man höher als das Grundgesetz, und im Namen der eigenen politischen Überzeugungen nimmt man sich das Recht heraus, die bürgerliche Existenz des anderen zu vernichten.«
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