Realitätsverdrehung und Propaganda in übelster Manier
Realitätsverdrehung und Propaganda in übelster Manier
Datum: 04.07.2025 - 12:08 Uhr
Kritiker weisen darauf hin, dass die Realität genau das Gegenteil sei, berichtet die Welt. Das Plakat ist Teil der Kampagne »Sommer – Sonne – Sicherheit«, die Kinder vor sexuellem Missbrauch schützen soll. Das Motiv zeigt eine erwachsene Frau im Badeanzug, die einem wehrlosen kleinen dunkelhäutigen Jungen an den Po fasst, mit dem Text »Stoppt das Grapschen!«
Unter dem Bild ist das Kampagnenmaskottchen zu sehen: eine Cartoon-Schildkröte mit folgender Sprechblase: »Niemand darf dich ohne deine Erlaubnis berühren. Wenn du dich unwohl fühlst, hast du das Recht, Hilfe zu suchen. Sag meinen Namen: Tiki!« In den sozialen Medien wurde das Kampagnenbild heftig kritisiert, da es, gelinde gesagt, die Realität verzerrt darstellt. Laut Polizei sind es tatsächlich junge Männer mit Migrationshintergrund, die an deutschen Strandbädern – insbesondere in Großstädten wie Berlin, Hamburg und München – Übergriffe verüben. In mehreren Städten sei dies sogar so weit gegangen, dass Hinweisschilder auf Arabisch aufgestellt und die Sicherheit verstärkt wurde, schreibt die Welt.
In einer schriftlichen Stellungnahme erklärt die Stadtverwaltung, sie stehe »aus voller Überzeugung hinter den Zielen der Kampagne« und der Schutz von Kindern habe Priorität. Gleichzeitig räumt die Stadt ein, dass das Design möglicherweise einen falschen Eindruck erweckt habe, und entschuldigt sich, falls sich jemand diskriminiert gefühlt habe. Auch eine frühere Kampagne der Regierung im Rahmen der Kampagne »Köln 2024«, bei der ein blonder Mann als Täter dargestellt wurde, wurde kritisiert.
Manuel Ostermann, Vizepräsident der Polizeigewerkschaft, schreibt auf X, das Bild habe »kaum etwas mit der Realität zu tun« und weist darauf hin, dass es sich hauptsächlich um Männer aus Asylländern handele, die Übergriffe begehen. Er vermutet, dass das Motiv gewählt wurde, um rassistischen Vorwürfen von links zu entgehen. Die Kritik wird durch einen aktuellen Fall in Gelnhausen ans Licht gebracht: Mehrere syrische Männer stehen im Verdacht, vergangene Woche in einem anderen Freibad mehrere Mädchen im Alter von 11 bis 17 Jahren missbraucht zu haben.
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